Neue ver.di-Zeitung!

21. März 2012  Meldungen

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

es gibt kein Industrieland, in dem die prekären Beschäftigungsverhältnisse so stark gestiegen sind wie in  Deutschland. Wie ein Krebsgeschwür wächst die Leiharbeit, befristete Arbeit, 1-EuroJobs, Scheinselbstständigkeit oder auch die unfreiwillige Teilzeitarbeit. Millionen von Menschen können von ihrer Arbeit nicht mehr leben, weil sie in den Niedriglohnbereich gefallen sind.

Ausgangspunkt dieser bedrohlichen Entwicklung war die Deregulierung auf dem Arbeitsmarkt mit der Agenda 2010. So ist ExBundeskanzler Gerhard Schröder sogar stolz darauf, dass wir in Deutschland den „besten“ Niedriglohnbereich haben.

Es ist schon sehr fragwürdig, wenn ein Politiker darauf stolz ist, dass Millionen Menschen trotz Arbeit arm sind. 9 Millionen Beschäftigte arbeiten in atypischen Arbeitsverhältnissen.

Zum Download der Zeitung: HIER KLICKEN

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Flugblatt – Löhne rauf – Krise stoppen!

21. März 2012  Meldungen

Mit einem Klick aufs Bild startest Du den Download des Flugblatts

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Stuttgarter Zeitung: Die zweite Streikwelle rollt am Montag heran

21. März 2012  Meldungen
Bernd Riexinger am ersten Warnstreik-Tag vor 5.000 Demonstranten

Bernd Riexinger am ersten Warnstreik-Tag vor 5.000 Demonstranten

Mathias Bury
Tarifstreit. Der Verdi-Chef Frank Bsirske wird bei der Kundgebung auf dem Marktplatz sprechen.

Am Montag, 26. März, erreicht die zweite Streikwelle im öffentlichen Dienst die Region Stuttgart. Zu dem eintägigen Arbeitsausstand sind die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes in Stuttgart und in den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg und Rems-Murr aufgerufen. Verdi-Bezirksgeschäftsführer Bernd Riexinger schätzt, dass die Teilnehmerzahl über der vom erstenliegen wird. „Wir haben Signale, dass einige Kitas mehr mitmachen.“ Ganzen Beitrag lesen »

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Löhne rauf – Krise stoppen!

19. März 2012  Meldungen

27. März 2012, 18:00 Uhr – 27. März 2012, 21:00 Uhr

Diskussionveranstaltung mit:

Peter Erni – Geschäftsführer ver.di Rhein Neckar

Reinhold Götz – 1.Bevollmächtigter IG Metall Mannheim

Michael Schlecht – MdB und Chefvolkswirt der Linksfraktion

Ort: Jungbuschhalle, Werfstraße 10, Mannheim

Auto: Parkmöglichkeiten nähe Musikpark, Neckarvorlandstraße

Bus: Linie 60, bis Hafenstraße

Ort: Jungbuschhalle, Werftstraße 10, Mannheim

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Löhne rauf, Krise stoppen!

19. März 2012  Meldungen

Freitag, 23. März 2012, 19 Uhr

Herrenkeller, Herrenkellergasse 4, Ulm

Tarifrunde 2012 und die Eurokrise

Im Frühjahr 2012 kämpfen Millionen von Kolleginnen und Kollegen um Erhöhungen ihrer Löhne und Gehälter. Allen voran ver.di für den öffentlichen Dienst bei den Kommunen und beim Bund sowie die IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie. Beide Gewerkschaften fordern eine Steigerung der Einkommen um 6,5 Prozent. Bei ver.di wird zusätzlich für eine Mindesterhöhung von 200 Euro gestritten, bei der IG Metall für die tarifvertragliche Regulierung der Leiharbeit.

Wir wollen gemeinsam mit MdB Heike Hänsel, Maria Winkler (ver.di) und Christoph Dreher (IG Metall) über die Tarifrunde und die Kampfbedingungen diskutieren. Ganzen Beitrag lesen »

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Merkel und Kretschmann müssen soziale Verantwortung für die Schlecker-Beschäftigten übernehmen

19. März 2012  Meldungen

Anlässlich der heutigen Solidaritätskundgebung in Berlin für die Beschäftigten des Schlecker-Konzerns erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch:

Die Weigerung der Bundesregierung und des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, den Schlecker-Beschäftigten zu helfen, ist an Ignoranz und sozialer Kälte kaum zu überbieten. Es geht um eine der größten Unternehmenspleiten in der Geschichte der Bundesrepublik und Tausende – zumeist weibliche Beschäftigte – verlieren ihre Arbeit. Ganzen Beitrag lesen »

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Tarifrunde Bund und Kommunen: Provokation als Angebot der Arbeitgeber – Antwort beeindruckende Warnstreiks, LINKE Gewerkschafter solidarisieren sich

14. März 2012  Meldungen

Bundesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft der Partei DIE LINKE – Erklärung des BundessprecherInnenrates

Wirkliches Angebot lässt immer noch auf sich warten

In der Woche vom 3. bis 9. März haben 130.000 Beschäftigte aus Bund, Kommunen sowie kommunalen Krankenhäusern und Pflegeheimen in allen Bundesländer an den Warnstreiks teilgenommen, zu denen ver.di aufgerufen hatte. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kirche haben sich drei Einrichtungen der Diakonie Württemberg an einer Warnstreikaktion der Gewerkschaft ver.di beteiligt – Streikrecht ist Menschenrecht, auch und gerade in der Diakonie! Ganzen Beitrag lesen »

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Tarifabschluß in privaten Busunternehmen Baden-Württembergs: Hartnäckigkeit zahlt sich aus

12. März 2012  Meldungen

Angleichung der Löhne und Gehälter an Niveau in kommunalen Betrieben erreicht

Von Mirko Knoche, Junge Welt
Erst im November hatten die Beschäftigten der kommunalen Ve

Erst im November hatten die Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe im »Ländle« einen neuen Manteltarif durchgesetzt – jetzt gaben die privaten Firmen dem Druck der streikbereiten Fahrer nach
Foto: dapd

Alle Räder standen still. Die Fahrer im privaten Omnibusgewerbe Baden-Württembergs hatten an mehreren Warnstreiktagen die Busse im Depot stehenlassen – und konnten so einen neuen Manteltarif mit besseren Arbeitsbedingungen und mehr Geld erkämpfen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gab am Freitag abend (nach jW-Redaktionsschluß) die Einigung mit dem Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) bekannt. Ein unbefristeter Streik in mehreren Verkehrsverbünden ist somit abgewendet. Ganzen Beitrag lesen »

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Stuttgarter Zeitung: Insolvenzverwalter spricht in Stuttgart vor

10. März 2012  Meldungen

Schlecker
Damit Transfergesellschaften gebildet werden können, soll Baden-Württemberg für Ausgaben bürgen.
Von Philipp Scheffbuch
Der Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hat gestern mit Vertretern des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums Möglichkeiten zur Unterstützung einer Transfergesellschaft durch die Landesregierung
erörtert. Eine Transfergesellschaft verfolgt das Ziel, von Arbeitslosigkeit bedrohte Mitarbeiter im Rahmen einer befristeten Beschäftigung in einen neuen Job zu vermitteln.

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Antrag der Bundestagsfraktion zum Erhalt der Arbeitsplätze der Schlecker-Frauen

09. März 2012  Meldungen

Den Antrag im pdf-Format lesen: Hier klicken. Auszüge:

  • In Zusammenarbeit mit den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft ist ein neues Zukunftskonzept für das Unternehmen Schlecker zu entwickeln, das auf den Erhalt der Filialen und Arbeitsplätze abzielt. Dabei ist zu prüfen, inwiefern das Unternehmen zu einem modernen Nahversorger mit starker Belegschaftsabteilung umgebaut werden kann. Hierbei ist es sinnvoll, auch den Rat von Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen einzuholen. Für das Zukunftskonzept der Neustrukturierung von Schlecker sind die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte vollständig auf allen Ebenen und in allen Teilen des Unternehmens sowie für die ver.di-Tarifkommission sicherzustellen. Generell ist für solche Fälle das Tarifvertragsrecht zu erweitern.
  • Für eine Modernisierung des Unternehmens stellt die Bundesregierung bei Bedarf eine Anschubfinanzierung zur Verfügung (in Form öffentlicher Bürgschaften oder Kredite), die an die  Verwirklichung der Mitbestimmungsrechte und den Abschluss eines Tarifvertrages zur Neustrukturierung gebunden ist. Dabei müssen die Arbeitsplätze erhalten bleiben, die Anwendung des Flächentarifvertrages des Einzelhandels muss sichergestellt sein. Hilfen sind nur als öffentliche Beteiligung oder Belegschaftsbeteiligung zu gewähren, damit insbesondere Einfluss auf die Geschäftspolitik genommen werden kann.
  • Für Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten (unabhängig von der Rechtsform) muss zwingend eine echte paritätische Mitbestimmung vorgeschrieben werden.
  • Als Alternative zu einer Zerschlagung von Unternehmen oder einem drastischen Arbeitsplatzabbau unterstützt die Bundesregierung Initiativen der Belegschaft zur Fortführung von Unternehmen bzw. von Unternehmensteilen in Belegschaftshand, wie zum Beispiel Genossenschaftsmodelle.
    Es sind Rechtsformen zu schaffen und zu fördern, die eine gemeinschaftlicheÜbernahme von Betrieben durch die Beschäftigten erleichtern.
  • Die Zahlung des Insolvenzgeldes wird von drei auf sechs Monate vor Beginn der Eröffnung des Insolvenzverfahrens verlängert. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, noch vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein neues Zukunftskonzept zum Erhalt der Arbeitsplätze und zur Sicherstellung der Grundversorgung in ländlichen Gebieten zu entwickeln.

 

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