
Jochen Prandhoff fürchtet die Einschränkung des öffentlich-rechtlichen Runkdfunks und -Fernsehens
Angriff auf den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk
Gewünschte demokratische Kontrolle durch die Medien:
1.) Zeitungen und Zeitschriften
2.) Privater Hörfunk und Privatfernsehen
3.) Die „Öffentlich-Rechtlichen“.
Die unter Punkt 1 u. 2 genannten sind private Unternehmen, deren Hauptaufgabe es ist, ihren Besitzern Gewinne zu erwirtschaften. Dass in Einzelfällen auch journalistische Ambitionen eine Rolle spielen sei zugestanden.
Hauptzweck jedoch bleibt, vor allem beim Privatfernsehen, den Zuschauer an die Werbung zu verkaufen. Dementsprechend werden Inhalte danach (aus-)sortiert: was bringt Werbeeinnahmen, oder umgekehrt, welche Inhalte könnten vorhandene oder mögliche Werbekunden vergraulen.
Durch die in den letzten Jahren stark angestiegene Vielzahl von Publikationen und das Internet wird der Kampf um die Werbekunden immer härter. Wer zum Beispiel Autos herstellt, Jagdausrüstungen verkauft oder mit fotographischen Artikeln handelt, wird kaum noch z.B. im Stern oder Spiegel inserieren, sondern in den einschlägigen Fachzeitschriften, wo er mit Sicherheit „seine“ Kundschaft erreicht. Oft machen sich Großverlage dabei selbst Konkurrenz, wenn sie ihrem „neutralen“ Blatt auch noch vielerlei Fachzeitschriften gegenüberstellen. Es wird bei diesen Prozessen nicht mehr Werbung geschaltet, sie wird nur – hausintern – verlagert… Ganzen Beitrag lesen »