Wahlaufruf gewerkschaftlich Aktiver: DIE LINKE gehört in den Landtag, damit es im Ländle sozialer wird.


Alle Menschen, die in Baden-Württemberg leben, lernen und arbeiten, müssen in gleichem Maß am gesellschaftlichen Leben beteiligt sein. Dafür braucht es gute Arbeit, gute Arbeitsbedingungen und Tarifverträge. Von ihren Einkommen und Renten sollen die Menschen  gut leben können und diese müssen sie vor Armut schützen.

Applaudieren reicht nicht, jetzt geht es um Respekt, Anerkennung und bessere Bezahlung. Systemrelevante Beschäftigte im Pflegebereich, in den Krankenhäusern, die Busfahrer*innen, Verkäufer*innen und Erzieher*innen müssen endlich die Einkommen bekommen, die ihnen zustehen.

Die LINKE lehnt Schließungen und Privatisierungen von Krankenhäusern, auch und gerade im ländlichen Raum, ab. Gute Löhne und mehr Personal in Gesundheit und Pflege ist im Interesse aller.

Der Klimawandel kann nicht warten! Jetzt muss gehandelt werden! Die LINKE will den sozial-ökologischen Umbau mit lokaler Wertschöpfung und demokratischer Gestaltungsmacht. Der Ausbau erneuerbarer Energien und des öffentlichen Nahverkehrs, auch im ländlichen Raum, muss sofort in Angriff genommen werden. Die LINKE will eine neue Mobilitätskultur, die die einzelnen Beförderungsmöglichkeiten verbindet – zu Fuß, per Rad, mit Carsharing, mit Bus und Bahn, natürlich barrierefrei. Für  den Umbau der Automobilindustrie und ihrer Zulieferunternehmen brauchen wir einen Green New Deal mit Arbeitsplatz- und Einkommensgarantien für ihre Beschäftigten. DIE LINKE kämpft für eine sozial und ökologische Transformation gemeinsam mit den Beschäftigten und ihren Gewerkschaften. Unternehmen dürfen sich nicht aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stehlen.

Kommunen brauchen mehr Geld für die für die Errichtung bezahlbarer barrierefreier Wohnungen. DIE LINKE fordert eine Landeswohnbaugesellschaft, die den sozialen Wohnungsbau wieder ankurbelt. Die Mieten müssen für 6 Jahre eingefroren werden.

Unsere Kinder brauchen eine Chance auf gute Bildung, gebührenfrei von der Kita bis zur Uni. Schulerfolg, Ausbildung und Studium dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. DIE LINKE fordert mehr Geld für Bildung, kleinere Schulklassen, gebührenfreie Kitas und eine kostenfreie warme Mahlzeit in Schulen, statt größenwahnsinniger Bauprojekte wie Stuttgart 21.

Die LINKE steht für ein weltoffenes und soziales Baden-Württemberg. Rassismus und Rechtspopulismus bekämpfen wir, das schützt und stärkt unsere Demokratie. Als Gewerkschafter*innen wollen wir ein Zeichen setzen: Menschen in Not muss man helfen. Fluchtursachen müssen bekämpft werden, sie verschwinden nicht dadurch, dass wir die Grenzen schließen. Solidarität ist grenzenlos.

DIE LINKE steht für die Umverteilung von oben nach unten. Wir stehen an der Seite der Gewerkschaften und der abhängig Beschäftigten, die von Entlassung bedroht sind und  um den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen. Arbeitszeitverkürzung statt Entlassungen darf kein Tabu sein. Unsere Kinder und Enkelkinder brauchen Zukunft und Perspektive mit guten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Das schaffen wir nur mit einer sozial-ökologischen Politik.

Deshalb wählen wir am 14. März DIE LINKE.

Du möchtest diesen Aufruf unterschreiben? KLICK

Erstunterzeichner*innen:

Tom Adler, Stuttgart, Rentner, ehem. Betriebsrat, IG Metall, DGB
Martin Auerbach,
Esslingen, Mitglied Bundestarifkommission Sozial- und Erziehungsdienst (SuE), stellvertretender Sprecher Bundesfachkommission SuE, Mitglied im DGB Kreisvorstand Esslingen-Göppingen
Reiner Bandlow,
Böblingen, Vertrauensmann und Referent, IG Metall
Michael (Heiner) Bidmon
, Reutlingen, Gewerkschaftssekretär
Eugen Bilke,
Appenweiher, ehem. 1. Bevollmächtigter, IG Metall
Heiko Bluhm,
Lauffen am Neckar, GEW-Funktionär, Bereich Gymnasien
Petra Braun-Seitz, Reutlingen, ehem. PR, stv. Vorsitzende des ver.di OV Neckar-Alb
Hans-Ulrich Bünger, Rentner, ver.di
Horst Burkhart,
Freiburg, PR Vors. im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen, Bundestarifkommission ÖD, ver.di
Günter Busch,
Reutlingen, ehem. stv. ver.di Landesleiter
Elwis Capece, Karlsruhe, Gewerkschaftssekretär
Alireza Chavdarian, Reutlingen, Freigestellter Betriebsrat, Sprecher AK Migration Bezirk BaWü, IG Metall
Stefan Dreher, Horb am Neckar, ehem. Gewerkschaftssekretär, IG Metall
Jochen Dürr, Schwäbisch Hall, Mitglied Ver.di LFB 3 VS Ba.-Wü.
Kathrin Eggebrecht, Stuttgart, Gewerkschaftssekretärin
Fabian Everding, Tübingen, Mitglied im Bezirksvorstand von ver.di Fils-Neckar-Alb, Mitglied im Ortsvorstand Neckar-Alb, Aktiv beim DGB-Arbeitskreis Tübingen, ver.di
Hermann Fehrenbach, Heuweiler, Rentner, ehem. Betriebsrat, IG Metall, DGB
Ursula Genswürger, Ludwigsburg, Rentnerin, IG Metall
Jürgen Groß, Esslingen, Gewerkschaftssekretär
Rolf Grüning, Tauberbischofsheim, Rechtsschutzsekretär der IG Metall (Mitglied ver.di)
Jörg Härdtle, Schwäbisch Hall, stv. MAV-Vorsitzender Diakoneo Diak Klinikum, ver.di
Roland Hamm, Aalen/Schwäbisch Gmünd, ehem. 1.Bevollmächtigter, IG Metall
Bernhard Hanke, Konstanz, Rentner, ver.di – OV
Wolfgang Haupt, Renningen, Gewerkschaftssekretär
Monika Heim, Esslingen, OV-Mitglied, Sprecherin des Ostfrauenausschusses, Mitglied Große Tarifkommission Bezirk Baden-Württemberg, IG Metall
Wolfgang Hoepfner, Stuttgart, Betriebsrat und freigestellter Schwerbehindertenvertreter SSB AG, ver.di
Ralf Jaster, Tübingen, Gewerkschaftssekretär
Marc Kappler, Stuttgart, Gewerkschaftssekretär
Joachim Kayser, Tübingen, IG Metall + ver.di
Caroline Kirchhoff, Heilbronn, Gewerkschaftssekretärin
Markus Klemt, Rottweil, Gewerkschaftsekretär
Helmut Klingl, Amstetten, BRV der KAMPOS-Vertrieb GmbH ein Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGa.A, NGG
Albrecht Klumpp, Großbottwar, ehem. Betriebsratsvorsitzender, IG Metall
Cornelia Köcher, Gomaringen, Betriebsratsvorsitzende, IG Metall
Erhard Korn, Ludwigsburg, GEW Baden-Württemberg, Vorstandsbereich Grundsatzfragen
Walter Kubach, Mundelsheim, Mitglied im Bezirksvorstand von ver.di Stuttgart
Alfons Kuhnhäuser, Schwäbisch Hall, ehem. 2. Bevollmächtigter, IG Metall
Thomas Maier, Esslingen, Gewerkschaftssekretär
Volker Mall, Herrenberg, ehem. GEW-Funktionär, Fachbereich Gymnasien
Adelheid Mehnert-Mall, ehem. GEW-Funktionärin, Fachbereich Berufsschulen
Richard Neumann, Kupferzell, BRV Magna PT/TS Division Neuenstein, IG Metall
Silvia Ofori, Ilshofen, Betriebsrätin, Aufsichtsrätin Bausparkasse Schwäbisch Hall, ver.di
Konrad Ott, Ludwigsburg, ehem. Bevollmächtigter, IG Metall
Peter Ott, Tübingen, Rentner, ehem. BR-Vors., ver.di
Margrit Paal, Personalratsvorsitzende Universität Tübingen, Bundestarifkommission ö.D., ver.di
Jürgen Patzelt, Heilbronn, ver.di
Peter Pfeiffelmann, Pforzheim, Betriebsratsvorsitzender Gebr. Saacke, erw. OV, IG Metall, Vorstand DGB Pforzheim/Enzkreis
Karl Reif, Stuttgart, ehem. stv. Betriebsratsvorsitzender Daimler AG, Werk Untertürkheim, IG Metall
Rolf Rist, Offenburg, ehem. BR, Delegierter Seniorenkreis, IG Metall
Alexander Relea-Linder, Schwäbisch Gmünd, Gewerkschaftssekretär
Sigrun Richter, Stuttgart, ehem. BR-Beraterin, IG Metall
Jonas Schamburek, Ulm, Gewerkschaftssekretär
Heidi Scharf, Schwäbisch Hall, ehem. 1.Bevollmächtigte, IG Metall
Peter Schimke, Vaihingen, Bosch-Si Betriebsrat i.R., IG Metall
Dennis Schmatz, Sigmaringen, Gesundheits- und Krankenpfleger, ver.di
Boris Schwürz, Remseck, stv. BR-Vorsitzender, Mitglied in der VK-Leitung, IG Metall
Sabine Skubsch, Karlsruhe, Betriebsrätin, verdi/GEW (Vertrauensfrau)
Yvonne Sotorrios, Lörrach, Gewerkschaftssekretärin
Jürgen Stamm, Stuttgart, ehem. 1. Bevollmächtigter, IG Metall
Sybille Stamm, Stuttgart, ehem. Landesleiterin BaWü, ver.di
Jessica Tatti MdB, Reutlingen, ver.di
Bernhard Thriene, Villingen-Schwenningen, Rentner, ver.di.
Sabine Vogel, Stuttgart, Gewerkschaftssekretärin
Gregor Wagner, Stuttgart, Gewerkschaftssekretär
Olivia Wagner, Reutlingen, Gewerkschaftssekretärin
Holger Wendt, Bosch Reutlingen, Betriebsrat, IG Metall
Bernd Zieger, Heidelberg, Betriebsratsvorsitzender, ver.di

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11 Kommentare bei „Wahlaufruf gewerkschaftlich Aktiver: DIE LINKE gehört in den Landtag, damit es im Ländle sozialer wird.“

  1. Alireza Chavdarian sagt: Antworten

    Während alle ihr Parteispenden aus der Wirtschaft zählen, sind wir die Linken eine Echte Gegenmacht zu Turbokapitalismus.

  2. Im Landtag fehlt ein roter Farbtupfer.
    Je stärker DIE LINKE. desto sozialer das Ländle!

  3. Eine Stimme für die Linke – eine verlorene Stimme?
    Vor dem Hintergrund der derzeitig aktuellen Umfrage (Linke 3%) denken viele, eine Stimme für uns ist “verloren”, denn sie ist eine Stimme für die Eisenmann. Und dann doch lieber Kretschmann . . .
    Hier sage ich ein klares NEIN!
    Gerade wir als Gewerkschafter sollten in der Lage sein, zu analysieren, was die Grünen konkret für das Land bedeuten:
    Kretschmann:
    Was den CDU-Mitgliedern am meisten stinkt: Kretschmann ist der beste Miniprä, den die CDU je hatte. Keiner verkörpert die konservativen Werte so wie er. Dazu gehören nicht nur die Themen Heimat und Frauenbild. Auch die neoliberale Haltung, eine Regulierung der Wirtschaft gehe gar nicht. Und sein Devotismus vor Porsche, Audi oder Daimler ist nicht aussichtsreich, mit ihm einen sozial-ökologischen Umbau hinzukriegen.
    Sitzmann:
    Diese Finanzministerin ist die Sparfüchsin schlechthin. Jedem Kind, das in BaWü vor Ort kein Freibad kennt, würde sie am liebsten sagen: Sei froh, dann musst Du dafür auch in der Zukunft keine Schulden zahlen und vor allem kannst Du aus einen ausgeglichenen Landes-Haushalt stolz sein.
    Lucha:
    Der Kliniksterbenlasser ist der freudige Erfüllungsgehilfe der AOK: Sparen, sparen, sparen. Den Landesauftrag, die Hardwarekosten für die Kliniken zu übernehmen, wurde noch nie erfüllt. Und Lucha ist der letzte, der mit dieser Tradition brechen wollte. Das Pflegepersonal für die Klinikhardware bluten zu lassen. macht ihm keine schlaflosen Nächte.
    Und weil ich den Verkehrsminister Hermann persönlich kenne, spare ich mir hier die weiteren Kommentare. Nur so viel: Sein Ministerium ist personell so aufgebläht worden, dass es schon wundert, wie wenig da rauskommt.
    Also lieber denen die Stimme geben statt Eisenmann?
    Lächerlich!

    1. GEWERKSCHAFTER*INNEN KÖNNEN NUR DIE LINKE WÄHLEN

  4. Wer, wenn nicht wir, schaffen den sozialen Wandel…

  5. Ursula Prandhoff sagt: Antworten

    Entlastung der unteren Lohngruppen bei den Sozialabgaben.
    finanziert durch Anhebung und Dynamisierung der Beitragsbemessungsgrenze.
    Wer 5000€ im Monat verdient zahlt 20% Sozialabgaben, wer 20 000€ im Monat verdient zahlt 5% Sozialabgaben. Wieso eigentlich?

  6. Kuhnhäuser Alfons, Schwäbisch Hall sagt: Antworten

    Links wählen statt sich grün/schwarz ärgern !

  7. Roland Witschel sagt: Antworten

    Bezahlbare Wohnungen schaffen!

  8. Richard Erwin Neumann sagt: Antworten

    Gemeinsam aus der Kreise, Stoppt Entlassungen, Arbeitsplätze statt Dividenden!!!

  9. Als Rentnerin, seit 1957 Gewerkschaftsmitglied, bleibt nut Die Linke zu wählen. Die einzige Partei, die sich um die dringenden Dinge in unserem Land kümmert.

  10. Die Daseinsvorsorge gehört in die öffentliche Hand.
    Personalbemessung und faire Löhne durch einen Flächentarifvertrag, machen den Pflegeberuf attraktiver.

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