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Jakob Moneta gestorben

06. März 2012  Meldungen

Frankfurt am Main. Der Gewerkschafter und Sozialist Jakob Moneta ist am vergangenen Sonnabend im Alter von 97 Jahren gestorben. Dies bestätigten Weggefährten Monetas am Sonntag abend gegenüber junge Welt. Der 1914 in Blasow, Österreich-Ungarn, geborene Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten hatte sich 1933 in Köln der Jugendorganisation der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) angeschlossen. Ende 1933 floh er vor den Nazis nach Palästina. 1948 kehrte Moneta nach Köln zurück, wo er der deutschen Sektion der IV. Internationale (Internationale Kommunisten Deutschlands, ab 1969: Gruppe Internationale Marxisten) beitrat. Er wurde Redakteur der Rheinischen Zeitung und arbeitete ab 1953 als Sozialrefent an der Deutschen Botschaft in Paris. Von dort aus organisierte er insgeheim Unterstützung für die algerische Befreiungsfront FLN. 1962 kehrte er nach Köln zurück, wo er Chefredakteur der beiden IG-Metall-Zeitungen Metall und Der Gewerkschafter wurde. Unter Monetas Leitung stieg die Auflage der Metall in kurzer Zeit von 1,5 auf 2,2 Millionen. 1990 trat Moneta in die PDS ein und war bis 1995 Mitglied des Parteivorstandes. Seit 2006 war Moneta Schirmherr der Bildungsgemeinschaft SALZ e. V.

eMail von Gertrud Moll

05. März 2012  Meldungen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bei der Delegiertenversammlung der IGM Stuttgart am 3.3.2012 sagte Uwe Meinhardt kurz vor seiner Wahl zum 1. Bevollmächtigten der Verwaltungsstelle als Nachfolger von Hans Baur sinngemäß:
In diesem Jahr fallen die Tarifrunden von IGM und ver.di für den öffentlichen Dienst zeitlich zusammen. Beide Gewerkschaften wollen zusammenarbeiten und sich nicht von Medien und Arbeitgebern auseinanderdividieren lassen. Die Medien bezeichnen die Forderung von ver.di nach 6,5% Entgelterhöhung, mindestens 200 € , als völlig überzogen, aber auch für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst steigen die Preise wie für die Metaller.
Die IGM-Forderungen werden in den Medien als mäßig dargestellt, unsere Forderungen für LeiharbeitnehmerInnen und Übernahme der Auszubildenden werden nicht zur Kenntnis genommen.
Uwe Meinhardt kündigte an, dass auf den Kundgebungen der beiden Gewerkschaft VertreterInnen der jeweils anderen Gewerkschaft sprechen werden, und forderte die Delegierten auf, für die Teilnahme an den ver.di-Demonstrationen mit IGM-Fahnen zu werben.
Die Kundgebungen von ver.di zu den Verhandlungen finden am 7.3.2012 und 26.3.2012 jeweils um 12 Uhr auf dem Marktplatz Stuttgart statt.
Zu der ersten Verhandlungsrunde der IGM am 6.3. werden die Daimler- und Porsche-KollegInnen aufgerufen, zur zweiten Runde am 22.3. in Ludwigsburg ab 13 Uhr werden KollegInnen der übrigen Metallbetriebe aufgerufen. Solidarische Mitglieder anderer Gewerkschaften sind willkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Gertrud Moll

eMail von Michael Schlecht

05. März 2012  Meldungen

Liebe Genossinnen und Genossen,

in der Diskussion mit Heiner Flassbeck am Sonntag in unserer PV-Sitzung wurde nochmals deutlich welch zentrale Bedeutung deutliche Lohnsteigerungen nicht nur für die soziale Gerechtigkeit haben, sondern auch für die Zukunftssicherung Europas. Er hat als denkbare Lösung für die Eurokrise einen Lohnerhöhungspfad von jeweils jährlich 4,5 Prozent nominal bis 2022 aufgezeigt. Ganzen Beitrag lesen »

Aufruf zum ganztägigen Warnstreik am Mittwoch, dem 7. März 2012 von verdi Stuttgart

04. März 2012  Meldungen

Tarifrunde öffentlicher Dienst 2012 Kommunen und Bund

Streikversammlung: 9.30 Uhr Gewerkschaftshaus Stuttgart

11.15 Uhr Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt

12.00 Uhr Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz

Das Streiklokal im Stuttgarter Gewerkschaftshaus ist ab 6 Uhr geöffnet.

Wir rufen alle Beschäftigten der Kommunen und des Bundes im ver.di Bezirk Stuttgart für Mittwoch, den 7. März 2012 zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Der Warnstreik beginnt um 0.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr bzw. bei Schichtarbeiter/innen am Schichtende des Folgetages.
Aufgerufen sind alle Beschäftigten der Kommunen und des Bundes in der Landeshauptstadt Stuttgart sowie den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg, Rems-Murr. Dazu gehören auch die Beschäftigten der SSB, des Flughafens, der Stadtwerke (TV V) und der kommunalen Krankenhäuser, der Bundesbank, der Sparkassen und der Bundesagentur für Arbeit. Auch die Auszubildenden und Anerkennungspraktikant/innen sind zum Streik aufgerufen.

Das Verhalten der Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde ist für uns nicht akzeptabel. Wir müssen den Arbeitgebern frühzeitig deutlich machen, dass wir es mit unseren Forderungen ernst meinen.

Wir fordern: 6,5 % für alle, mindestens 200 Euro

100 Euro mehr für die Auszubildenden und die unbefristete Übernahme

Die Schlecker-Solidaritäts-Aktion in Baden-Württemberg läuft

03. März 2012  Meldungen

Karten für die Schlecker-Frauen – Aktionszeitraum Samstag, 3. März, bis Mittwoch, 7. März

Klicken und Soli-Karten angucken

Klicken und Kunden-Flugblatt angucken


Liebe Genossinnen und Genossen,

die Firma Schlecker samt Tochterunternehmen ist insolvent. Über 30.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Das ist auch deshalb in höchstem Maße ein schlechtes Signal, weil die Mitarbeiterinnen der Firma sich in einmalig vorbildlicher Weise gegen die Machenschaften der Firma wehrten und deutlich bessere Arbeitsbedingungen und tarifvertragliche Regelungen erkämpften. Die Mitarbeiterinnen trifft an der Insolvenz des Unternehmens keine Schuld. Nun wehren sich die Kolleginnen gegen die Bedrohung ihrer Arbeitsplätze. Ganzen Beitrag lesen »

Solidarität mit den Schlecker-Verkäuferinnen

03. März 2012  Meldungen

Beschluss Parteivorstand DIE LINKE.

Im Januar 2012 beantragte die Drogeriekette Schlecker die Einleitung eines Plan-Insolvenzverfahrens. Betroffen sind über 30.000 Beschäftigte in den Unternehmensteilen „Schlecker AS“, „Schlecker XL“, „Ihr Platz“ sowie dem OnlineHandel. Nach dem Plan des Insolvenzverwalters sollen alleine bei „Schlecker AS“ die Hälfte der Läden – 2.400 von 5.400 – geschlossen werden und nahezu 12.000 von insgesamt 25.000 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren.

Der Parteivorstand DIE LINKE erklärt sich mit den Kolleginnen und Kollegen solidarisch!

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eMail von Veit Wilhelmy

02. März 2012  Meldungen

Liebe Genossinnen und Genossen,

das Mitzeichnen des Appells und der Blog der Homepage ist jetzt frei geschaltet. Ich bitte den Appell und den Inhalt der Seite in Euren/Deinen Netzwerken zu bewerben. Für eine kurze Rückmeldung wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Veit Wilhelmy
http://www.politischer-streik.de
Für ein umfassendes Streikrecht – ab sofort online unterschreiben:
„Entscheide Dich schnell für den Wiesbadener Appell“

Veranstaltung vormerken: Löhne rauf, Krise stoppen – Tarifrunde 2012 und die Eurokrise

01. März 2012  Meldungen

Veranstaltungsankündigung:
Montag, 19. März, 19:00 Uhr,
Gewerkschaftshaus Stuttgart

Im Frühjahr 2012 kämpfen Millionen von Kolleginnen und Kollegen um Erhöhungen ihrer Löhne und Gehälter. Allen voran ver.di für den öffentlichen Dienst bei den Kommunen und beim Bund sowie die IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie. Beide Gewerkschaften fordern eine Steigerung der Einkommen um 6,5 Prozent. Bei ver.di wird zusätzlich für eine Mindesterhöhung von 200 Euro gestritten, bei der IG Metall für die tarifvertragliche Regulierung der Leiharbeit.

Wir wollen gemeinsam mit Frank Iwer, Tarifsekretär der IG Metall Baden-Württemberg und Bernd Riexinger, Bezirksgeschäftsführer von ver.di in Stuttgart über die Tarifrunde und die Kampfbedingungen diskutieren. Ganzen Beitrag lesen »

Baden-Württembergs SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel hält den Abbau von bis zu 15 000 Stellen im öffentlichen Dienst bis 2020 für möglich.

29. Februar 2012  Meldungen

dpa

Stuttgart. Das Land müsse den Verwaltungsapparat verschlanken, um in acht Jahren einen strukturell ausgeglichenen Haushalt erreichen zu können, sagte Schmiedel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart am Mittwoch.

Die Regierung müsse bis 2020 eine Lücke von rund 1,5 Milliarden Euro stopfen, um die Vorgaben der Schuldenbremse einzuhalten. Da die Personalkosten 40 Prozent des Haushalts ausmachen, müssten hier rund 600 Millionen Euro gekürzt werden.

Von den rund 300 000 Beamten und Tarifbeschäftigten müssten somit rein rechnerisch in acht Jahren rund fünf Prozent weniger an Bord sein, erklärte Schmiedel.

Die Linke unterstützt streikende Omnibusfahrer

28. Februar 2012  Meldungen

„Gegen diese Arbeitgeber hilft offenbar nur Streik „, kommentiert Sybille Stamm, Sprecherin der LINKEN und ehemalige Landesbezirksleiterin von verdi die laufende Urabstimmung im Privaten Omnibusgewerbe. “ Der Arbeitgeberverband hat sich  in fünf Verhandlungsrunden keinen Schritt bewegt, obwohl die Forderungen von verdi völlig angemessen sind.“  Es geht eigentlich um Selbstverständliches: die Gleichstellung mit den BusfahrerInnen im Öffentlichen Nahverkehr: 100 Prozent Jahressonderzahlung, 30 Tage Urlaub und eine 100-prozentige Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Schlecht bezahlte, überlastete oder kranke BusfahrerInnen können sich Gesellschaft und Fahrgäste nicht leisten.

Die LINKE Baden-Württemberg steht an der Seite der Beschäftigten und hofft auf eine große Mehrheit für Streik in der Urabstimmung.

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