{"id":933,"date":"2013-05-26T08:35:22","date_gmt":"2013-05-26T06:35:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=933"},"modified":"2013-05-26T08:35:22","modified_gmt":"2013-05-26T06:35:22","slug":"bis-6000-euro-im-monat-entlasten-daruber-belasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=933","title":{"rendered":"Bis 6000 Euro im Monat entlasten, dar\u00fcber belasten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Michael Schlecht, MdB<\/strong><\/p>\n<p><em>Spitzenkandidat DIE LINKE in Baden-W\u00fcrttemberg, Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE<\/em><\/p>\n<p><em><\/em>Die LINKE will, dass Menschen mit niedrigen Einkommen weniger Steuern zahlen. Wer ein Durchschnittseinkommen von 2500 Euro zu versteuern hat, wird um 100 Euro im Monat entlastet.<\/p>\n<p>Bis zu einem zu versteuernden Monatseinkommen von knapp 6000 Euro soll es Steuersenkungen geben \u2013 also bis zu einem Jahreseinkommen von rund 70.000 Euro. Oberhalb davon sollen mehr Steuern gezahlt werden. Vereinfacht kann man sagen:<\/p>\n<p><strong>Wer weniger als 6000 Euro im Monat versteuert, wird entlastet. Wer mehr hat, wird belastet.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/steuerkonzept.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-934\" alt=\"steuerkonzept\" src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/steuerkonzept.jpg\" width=\"567\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/steuerkonzept.jpg 567w, https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/steuerkonzept-250x170.jpg 250w, https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/steuerkonzept-565x385.jpg 565w\" sizes=\"(max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more-->Um die Entlastungen zu finanzieren, werden Besserverdienende, Reiche und Menschen mit Einkommen in Millionenh\u00f6he wieder st\u00e4rker zur Kasse gebeten. Einkommensteile oberhalb von 65.000 Euro im Jahr werden mit 53 Prozent als Spitzensteuersatz besteuert. Manche malen Schreckgebilde an die Wand, als ob der \u201eUntergang des Abendlandes\u201c drohe. Zur Erinnerung: Dieser Steuersatz galt bis 1998 auch unter Kanzler Kohl. Der \u201eUntergang\u201c droht auch nicht, wenn Einkommensmillion\u00e4re 75 Prozent Steuern auf die Einkommensteile oberhalb einer Million zahlen.<\/p>\n<p>SPD und Gr\u00fcne haben vor zehn Jahren den Spitzensteuersatz von 53 Prozent auf heute 42 Prozent abgesenkt. Einkommensmillion\u00e4ren werden seitdem Jahr f\u00fcr Jahr 100.000 Euro geschenkt. Mehr als zehn Milliarden Euro fehlen jedes Jahr dadurch f\u00fcr Aufgaben des Staates. DIE LINKE will diese \u201eReform\u201c f\u00fcr die Reichen wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen!<\/p>\n<p>Gr\u00fcne und SPD haben im Wahlkampf entdeckt, dass sich mehr Steuergerechtigkeit gut macht. Deshalb sollen Reiche und Verm\u00f6gende wieder st\u00e4rker belastet werden. Den Spitzensteuersatz von zurzeit 42 Prozent wollen sie wieder anheben. Jedoch soll es nicht wieder auf 53 Prozent hinauf gehen, sondern nur auf 49 Prozent. Au\u00dferdem sollen Besserverdienende geschont werden, indem der Spitzensteuersatz erst f\u00fcr Einkommensteile ab einem Jahreseinkommen von 80.000 Euro bei den Gr\u00fcnen und 100.000 Euro bei der SPD angewandt werden soll. So werden verdeckte Polster f\u00fcr Wohlhabende in das Steuerkonzept eingebaut.<\/p>\n<p>Entlastungen f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen gibt es bei der SPD \u00fcberhaupt nicht. Alles bleibt beim Alten. Und bei den Gr\u00fcnen sind nur minimale Entlastungen vorgesehen, die praktisch gar nicht sp\u00fcrbar sind. So soll jemand mit einem Durchschnittseinkommen von 2500 Euro im Monat gerade einmal um sechs Euro entlastet werden! Gegen\u00fcber den 100 Euro im Konzept DIE LINKE ist dies verschwindend gering.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts933&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts933&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Michael Schlecht, MdB Spitzenkandidat DIE LINKE in Baden-W\u00fcrttemberg, Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE Die LINKE will, dass Menschen mit niedrigen Einkommen weniger Steuern zahlen. 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