{"id":455,"date":"2012-02-24T12:41:55","date_gmt":"2012-02-24T10:41:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=455"},"modified":"2012-02-24T12:42:22","modified_gmt":"2012-02-24T10:42:22","slug":"ab-dienstag-urabstimmung-und-warnstreik-im-privaten-omnibusgewerbe-ver-di-pressemitteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=455","title":{"rendered":"Ab Dienstag Urabstimmung und Warnstreik im Privaten Omnibusgewerbe &#8211; ver.di-Pressemitteilung"},"content":{"rendered":"<p>Stuttgart, 24. Februar 2012<\/p>\n<p>Nachdem der Arbeitgeberverband WBO im Tarifkonflikt im Privaten Omnibusgewerbe in Baden-W\u00fcrttemberg in den letzten Verhandlungen am 16. Februar zu keinerlei Entgegenkommen bereit war, hat die ver.di Tarifkommission nun die Durchf\u00fchrung der Urabstimmung beschlossen. Der Schwerpunkt der Abstimmungen ist am kommenden Dienstag, regional auch noch am Mittwoch. Die Abstimmung in den Betrieben wird von ganzt\u00e4gigen Warnstreiks begleitet. ver.di bleibt verhandlungsbereit und hat die Arbeitgeber nochmals aufgefordert, sich an das Fairness-Abkommen zu halten und auf den Einsatz von Streikbrechern zu verzichten.<!--more--><\/p>\n<p>Rudolf Hausmann, ver.di Verhandlungsf\u00fchrer: \u201eWenn die Arbeitgeber wollen, k\u00f6nnen wir sehr schnell einen Abschluss erreichen. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie sich aber ein gutes St\u00fcck auf uns zu bewegen. Leider sind sie ohne weiteren Druck aus den Betrieben dazu offenbar nicht bereit.\u201c<\/p>\n<p>Die Urabstimmung findet im Rahmen der Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe zwischen dem Arbeitgeberverband WBO und ver.di Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr den gek\u00fcndigten Manteltarifvertrag statt. Nach f\u00fcnf Verhandlungsrunden hatte ver.di das Scheitern der Verhandlungen erkl\u00e4rt. Stimmen \u00fcber 75 Prozent der ver.di Mitglieder in der Urabstimmung zu, ist ein unbefristeter Arbeitskampf m\u00f6glich.<\/p>\n<p>ver.di fordert deutliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und hat das vorliegende Angebot des WBO in etlichen Punkten als \u201eungen\u00fcgend\u201c bezeichnet. Insbesondere bei der Erh\u00f6hung der Jahressonderzahlung und der hundertprozentigen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall haben die Arbeitgeber, so ver.di, bis jetzt viel zu wenig geboten. Auch bei der ver.di Forderung nach 30 Tagen Urlaub f\u00fcr alle und der Abschaffung der abgesenkten Lohngruppe f\u00fcr Anf\u00e4nger sowie weiteren Punkten liege man noch weit auseinander.<\/p>\n<p>ver.di fordert unter anderem:<br \/>\n100 Prozent-Lohnfortzahlung im Krankheitsfall;<br \/>\nBezahlung w\u00e4hrend des Urlaubs, ohne dass f\u00fcr zur\u00fcckliegende Krankheitstage Geld abgezogen wird;<br \/>\nbezahlte Freistellung durch die Arbeitgeber f\u00fcr Fahrer, die an von der EU vorgeschriebenen Schulungen teilnehmen;<br \/>\nGleichbehandlung bei der Feiertagsregelung f\u00fcr Besch\u00e4ftigte im Schichtdienst mit Angestellten;<br \/>\n30 Tage Urlaub f\u00fcr alle;<br \/>\nBeschr\u00e4nkung der Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrl\u00e4ssigkeit;<br \/>\nein volles Weihnachtsgeld;<br \/>\neinen Tarifvertrag f\u00fcr Auszubildende und Angestellte;<br \/>\nSchichten nur noch einmal teilbar (Hintergrund: Die Fahrer sind 12 bis 13 Stunden im Einsatz und erhalten nur wenige Stunden davon bezahlt);<br \/>\nAbschaffung der zehn-prozentigen K\u00fcrzung f\u00fcr Neueinsteiger<\/p>\n<p>Pressekontakt:<br \/>\nRudolf Hausmann 0170 5749130<\/p>\n<pre>Stuttgart, 24. Februar 2012\r\n\r\nAb Dienstag Urabstimmung und Warnstreik im Privaten Omnibusgewerbe\r\n\r\nNachdem der Arbeitgeberverband WBO im Tarifkonflikt im Privaten Omnibusgewerbe in Baden-W\u00fcrttemberg in den letzten Verhandlungen am 16. Februar zu keinerlei Entgegenkommen bereit war, hat die ver.di Tarifkommission nun die Durchf\u00fchrung der Urabstimmung beschlossen. Der Schwerpunkt der Abstimmungen ist am kommenden Dienstag, regional auch noch am Mittwoch. Die Abstimmung in den Betrieben wird von ganzt\u00e4gigen Warnstreiks begleitet. ver.di bleibt verhandlungsbereit und hat die Arbeitgeber nochmals aufgefordert, sich an das Fairness-Abkommen zu halten und auf den Einsatz von Streikbrechern zu verzichten. \r\n\r\nRudolf Hausmann, ver.di Verhandlungsf\u00fchrer: \u201eWenn die Arbeitgeber wollen, k\u00f6nnen wir sehr schnell einen Abschluss erreichen. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie sich aber ein gutes St\u00fcck auf uns zu bewegen. Leider sind sie ohne weiteren Druck aus den Betrieben dazu offenbar nicht bereit.\u201c\r\n\r\nDie Urabstimmung findet im Rahmen der Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe zwischen dem Arbeitgeberverband WBO und ver.di Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr den gek\u00fcndigten Manteltarifvertrag statt. Nach f\u00fcnf Verhandlungsrunden hatte ver.di das Scheitern der Verhandlungen erkl\u00e4rt. Stimmen \u00fcber 75 Prozent der ver.di Mitglieder in der Urabstimmung zu, ist ein unbefristeter Arbeitskampf m\u00f6glich. \r\n\r\nver.di fordert deutliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und hat das vorliegende Angebot des WBO in etlichen Punkten als \u201eungen\u00fcgend\u201c bezeichnet. Insbesondere bei der Erh\u00f6hung der Jahressonderzahlung und der hundertprozentigen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall haben die Arbeitgeber, so ver.di, bis jetzt viel zu wenig geboten. Auch bei der ver.di Forderung nach 30 Tagen Urlaub f\u00fcr alle und der Abschaffung der abgesenkten Lohngruppe f\u00fcr Anf\u00e4nger sowie weiteren Punkten liege man noch weit auseinander.\r\n\r\nver.di fordert unter anderem:\r\n100 Prozent-Lohnfortzahlung im Krankheitsfall;\r\nBezahlung w\u00e4hrend des Urlaubs, ohne dass f\u00fcr zur\u00fcckliegende Krankheitstage Geld abgezogen wird;\r\nbezahlte Freistellung durch die Arbeitgeber f\u00fcr Fahrer, die an von der EU vorgeschriebenen Schulungen teilnehmen;\r\nGleichbehandlung bei der Feiertagsregelung f\u00fcr Besch\u00e4ftigte im Schichtdienst mit Angestellten;\r\n30 Tage Urlaub f\u00fcr alle;\r\nBeschr\u00e4nkung der Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrl\u00e4ssigkeit;\r\nein volles Weihnachtsgeld;\r\neinen Tarifvertrag f\u00fcr Auszubildende und Angestellte;\r\nSchichten nur noch einmal teilbar (Hintergrund: Die Fahrer sind 12 bis 13 Stunden im Einsatz und erhalten nur wenige Stunden davon bezahlt);\r\nAbschaffung der zehn-prozentigen K\u00fcrzung f\u00fcr Neueinsteiger \r\n\r\nPressekontakt:\r\nRudolf Hausmann 0170 5749130<\/pre>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts455&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts455&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stuttgart, 24. 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