{"id":429,"date":"2012-02-14T21:43:46","date_gmt":"2012-02-14T19:43:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=429"},"modified":"2012-02-14T21:47:34","modified_gmt":"2012-02-14T19:47:34","slug":"429","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=429","title":{"rendered":"L\u00f6hne rauf, sonst schmiert die Wirtschaft ab"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/medien.linksfraktion.de\/bilder\/7727944189.jpg\" alt=\"\" width=\"77\" height=\"96\" \/><\/p>\n<p><em>Sahra Wagenknecht &#8211; Pressemitteilung<\/em><\/p>\n<p>&#8222;Schuldenbremsen und K\u00fcrzungsprogramme machen die Eurozone zum Bremsklotz der Weltwirtschaft. Nur kr\u00e4ftig steigende L\u00f6hne und Sozialleistungen in Deutschland k\u00f6nnen noch verhindern, dass die europ\u00e4ische Wirtschaft in diesem Jahr ganz abst\u00fcrzt. Ohne St\u00e4rkung der Binnennachfrage kein Wachstum, in diesem Punkt hat die OECD v\u00f6llig Recht&#8220;, kommentiert Sahra Wagenknecht die Prognose der OECD zur Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2012. <!--more--><\/p>\n<p>Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter: &#8222;Laut EuroStat ist die Industrieproduktion in der Eurozone im Dezember deutlich gesunken. In einer solchen Situation bedarf es keiner K\u00fcrzungsdiktate, sondern eines Konjunkturprogramms. Deutschland ist nicht nur als st\u00e4rkste Wirtschaft der Eurozone am ehesten in der Lage, die Konsumnachfrage und damit die Konjunktur wieder anzukurbeln. Die Besch\u00e4ftigten in Deutschland haben auch besonders gro\u00dfen Nachholbedarf, da L\u00f6hne und Renten hierzulande seit Jahren sinken. DIE LINKE setzt sich daher f\u00fcr einen fl\u00e4chendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro die Stunde, die sofortige Anhebung des Arbeitslosengeldes auf 500 Euro im Monat und die Wiederherstellung der alten Rentenformel ein. Dar\u00fcber hinaus fordern wir ein Zukunftsprogramm f\u00fcr den sozial-\u00f6kologischen Umbau. Wenn nicht einmal die deutsche Regierung die Binnennachfrage \u00fcber derartige Ma\u00dfnahmen st\u00e4rkt, wird die gesamte Eurozone im Krisensumpf versinken.&#8220;<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts429&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts429&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sahra Wagenknecht &#8211; Pressemitteilung &#8222;Schuldenbremsen und K\u00fcrzungsprogramme machen die Eurozone zum Bremsklotz der Weltwirtschaft. 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