{"id":2424,"date":"2022-04-26T22:13:36","date_gmt":"2022-04-26T20:13:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=2424"},"modified":"2022-04-26T23:37:44","modified_gmt":"2022-04-26T21:37:44","slug":"1-mai-2022-loehne-rauf-preise-runter-aufruestung-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=2424","title":{"rendered":"1. Mai 2022 &#8211; L\u00f6hne rauf, Preise runter! Aufr\u00fcstung stoppen!"},"content":{"rendered":"<p>Nach Corona sind wir mit dem v\u00f6lkerrechtswidriger Angriffskrieg Russlands gegen\u00a0die ukrainische Bev\u00f6lkerung konfrontiert.<br \/>\nEs kann keinen Zweifel daran geben, dass dieser Angriffskrieg\u2028zu verurteilen und das Selbstverteidigungsrecht der ukrainischen Bev\u00f6lkerung anzuerkennen ist.<br \/>\nEs darf aber ebenso wenig Zweifel darangeben, dass wir uns dagegen stellen die Folgenund Kriegskosten dieser Katastrophe in Deutschland auf den R\u00fccken der Bev\u00f6lkerung abzuw\u00e4lzen, w\u00e4hrend bei Mineral\u00f6lkonzernen und R\u00fcstungslobbyisten die Kassen klingeln. Wenn der CDU- Vorsitzende und Wirtschaftslobbyist<br \/>\nFriedrich Merz davon spricht, dass wir \u201ewahrscheinlich den H\u00f6hepunkt unseres Wohlstands hinter uns\u201c haben, meint er nicht sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere drei zentralen Forderungen:<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<strong>L\u00f6hne rauf<\/strong><br \/>\nRealeinkommensverluste f\u00fcr die gro\u00dfe Masse der Bev\u00f6lkerung sind in vollem Gange und greifen besorgniserregend um sich. Das gilt insbesondere f\u00fcr untere und mittlere Einkommen. F\u00fcr viele werden die Einschnitte zunehmend zur Existenzfrage. Deshalb: Streiten wir gemeinsam f\u00fcr kraftvolle Tarifrunden und gehen auch mit Mut in die Auseinandersetzung. Best\u00e4rken wir die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und B\u00fcros aktiv f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne zu streiten und streiken.<\/p>\n<p><strong>Preise runter<br \/>\n<\/strong>Das Entlastungspaket der Bundesregierung ist nicht ausreichend. Rentner*innen sind nicht ber\u00fccksichtigt. Vor allem aber reicht das Paket nicht aus, wenn die Preissteigerungen wei-\u2028ter anhalten. Die Bundes\u2028regierung muss Fonds und Unternehmen, die mit Preisen spekulieren oder Extragewinne einstreichen, das Handwerk legen und zur Kasse bitten. Allein\u2028in Deutschland erzielt die Mineral\u00f6lbranche einen zus\u00e4tzlichen Krisenprofit von t\u00e4glich 100 Millionen Euro (Greenpeace). Richtig und sozial gerecht w\u00e4re es, Extra- und Spekulationsgewinne abzusch\u00f6pfen und Haushalte mit einem Gaspreis- deckel f\u00fcr den Grundverbrauch zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Aufr\u00fcstungsprogramm stoppen<\/strong><br \/>\nEs ist ein Wahnsinn, dass die \u201eZeitenwende\u201c daf\u00fcr genutzt werden soll, einen R\u00fcstungsetat von 100 Milliarden Euro in das Grundgesetz zuschreiben und zugleich mit dem Nato-2%-Ziel, die R\u00fcstungsausgaben von 50 auf 70 Milliarden Euro j\u00e4hrlich zu steigern. Dagegen braucht es entschiedenen Widerstand. Wir<br \/>\nbrauchen keinen neuen R\u00fcstungswettlauf, die Milliarden Euro sind viel sinnvoller an anderer Stelle aufgehoben: F\u00fcr unsere Kinder und die Sch\u00fcler*innen, f\u00fcr die Pflegekr\u00e4fte, unsere soziale Sicherung, ein \u00f6kologisches Umsteuern der Wirtschaft und vieles mehr.<br \/>\nF\u00fcr die Grundgesetz\u00e4nderung wird eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag ben\u00f6tigt. Daf\u00fcr haben sich die Parteif\u00fchrungen von CDU\/CSU, SPD, Gr\u00fcne und FDP verabredet. Wir erwarten insbesondere von den Abgeordneten der SPD und den Gr\u00fcnen, diesen Wahnsinn nicht mitzumachen.<br \/>\nUnterzeichnen und verbreiten wir den Appel gegen Aufr\u00fcstung und machen Druck auf die Bundestagsabgeordneten, die Aufr\u00fcstung nicht ins Grundgesetz zu schreiben:<br \/>\nwww.derAppell.de<\/p>\n<p>Streiten wir in den Betrieben und Verwaltungen, in der Dienstleistungsbranche, der Daseinsvorsorge und in der Industrie mit den Kolleg*innen f\u00fcr eine offensive Gewerkschaftspolitik, die nicht vor dem Konflikt zur\u00fcckschreckt und deutliche Lohnerh\u00f6hungen durchsetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufruf zum <a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Flyer_1_Mai_2022_Web.pdf\">1. Mai 2022<\/a><\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts2424&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts2424&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Corona sind wir mit dem v\u00f6lkerrechtswidriger Angriffskrieg Russlands gegen\u00a0die ukrainische Bev\u00f6lkerung konfrontiert. 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