{"id":1196,"date":"2016-03-30T10:56:49","date_gmt":"2016-03-30T08:56:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=1196"},"modified":"2016-03-30T10:56:49","modified_gmt":"2016-03-30T08:56:49","slug":"die-abwesenheit-der-vorstellungskraft-in-der-debatte-um-die-sicherheit-vor-altersarmut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/?p=1196","title":{"rendered":"Die Abwesenheit der Vorstellungskraft in der Debatte um die Sicherheit vor Altersarmut"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.die-linke-bw.de\/typo3temp\/pics\/e8c3596242.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Stefan Dreher<\/p><\/div>\n<p><em><strong>30. M\u00e4rz 2016, Posting des Tages<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Von Stefan Dreher:<br \/>\nHeute in der S\u00fcdwestpresse ein Leitartikel zur Rentendebatte von Dieter Keller, einem Redakteur, den ich eigentlich sonst ganz okay finde. F\u00fcr ihn ist die gesetzliche Rente quasi beerdigt. Er sieht aber auch die Hoffnungslosigkeit der privaten Vorsorge: Die Riester-Vertr\u00e4ge unrentabel gescheitert und die Nullzinspolitik der EZB ohne die M\u00f6glichkeit, irgendwann mal eine Altersversorgung sinnvoll anzusparen.<\/p>\n<p>Vor der Finanzkrise war meine Rechnung diese:<\/p>\n<p>F\u00fcr eine armutssichere Rente (ab 65) m\u00fcsste der Rentenbeitrag bei 28 Prozent liegen.Der Versicherte m\u00fcsste 14 % aufbringen, um das zu erreichen. 14%!<\/p>\n<p>Mit Riester und einer betrieblichen Altersvorsorge bei den derzeitigen Rentenbeitr\u00e4gen von 18,7% MUSS der Versicherte 9,35% Rentenbeitr\u00e4ge entrichten. Plus etwa 8 bis 9 % f\u00fcr die entsprechende Privatvorsorge TROTZ staatlicher Unterst\u00fctzung. De facto zahlt also der Versicherte f\u00fcr das gleiche Ziel (armutssichere Rente) mindestens 16,35%!<\/p>\n<p>Was auch Keller nie erw\u00e4hnt: Der Arbeitgeber spart bei dieser Sache 4,65 %. Die Rentensenkung ist aus Sicht des Arbeitgebers schlichtweg eine Lohnsenkung, den der Arbeitnehmer mit 2,35 % bezahlt. Au\u00dferdem sind die staatlichen Subventionen eine Sonderzuwendung an die Privatversicherer, welche &#8222;die Steuerzahler&#8220;, also zu 67 % wiederum die Arbeitnehmer, stemmen m\u00fcssen. Diese ganze Drei-S\u00e4ulen-Phantasie ist in Wirklichkeit ein Umverteileprogramm zu Gunsten der Privatversicherer und der Arbeitgeber.<img class=\"wp-more-tag mce-wp-more\" title=\"Read More...\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt=\"\" data-wp-more=\"\" data-mce-placeholder=\"1\" \/><\/p>\n<p>Das war VOR der Finanzkrise. Heute werden die Probleme zwar gesehen: Auch Dieter Keller sieht sie. Aber keiner legt L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge auf den Tisch. Dabei ist die L\u00f6sung ganz einfach: Mach den Rentenbeitrag auf 28 % und stell die betriebliche und Riester Rente ein.<\/p>\n<p>Warum aber wird das nicht vorgeschlagen? Abwesenheit von Vorstellungskraft oder Verfolgung von Interessenlagen . . . ?<\/p>\n<p>Erstens ist das eine Lohnerh\u00f6hung, eine R\u00fcckumverteilung. Das kann ein SWP-Leitartikler nicht ernsthaft fordern ohne seinen Job zu riskieren.<\/p>\n<p>Zweitens: Damit wird die Wettbewerbssituation des Exportweltmeisters gef\u00e4hrdet. Dazu habe ich ein klitzekleines Beispiel: Eine S-Klasse kostet 100.000. Davon Lohnkosten 10 %. Davon 4,65 % macht 465 Euro. Die S-Klasse kostet dann nicht 100.000 Euro sondern 100.465 Euro. Dass damit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der S-Klasse gef\u00e4hrdet sein soll: Wer soll das glauben???<\/p>\n<p>Drittens: Die Umfragen, die Keller als unausgegoren abtut, speisen sich wohl weniger aus einer konkreten Erkenntnis, mehr aus einem Gef\u00fchl heraus: In der Tat. Aber sebst wenn der Beweggrund nicht Nachrechnen sondern Gef\u00fchl als Ursache hat, steckt dahinter Zukunftsangst. Und hier liegt jetzt tats\u00e4chlich der Ball bei uns, den Linken, im Feld: Warum sind WIR nicht in der Lage, das zu nutzen, obwohl wir die einfachen und richtigen Antworten haben.<\/p>\n<p>Viertens: Verschiedene L\u00fcgengebilde w\u00fcrden in sich zusammenbrechen. Beim genauen Nachrechnen bei den Betriebsrenten, die &#8222;mehr netto vom brutto&#8220; versprechen, kommt das b\u00f6se Erwachen im Erlebensfall: UUps: Es sind ja richtig Steuern zu zahlen und: Bzgl. der Krankenversicherung: Der Versicherte zahlt JETZT die Arbeitgeberanteile von seiner Betriebsrente! Nicht gewusst: Oft habe ich diese Erkenntnis jetzt erlebt: &#8222;Gesagt hat mir das vorher niemand.&#8220;<\/p>\n<p>Und das andere L\u00fcgengebilde ist die Rente erst ab 67. Darauf zu verzichten, da haben sich Institute drauf verst\u00e4ndigt kostete 0,5 % mehr Beitrag. \u00dcbrigens keine linken Institute! Wenn man das in die absoluten Zahlen \u00fcbersetzt, dann kostete das jemanden, der 4.000 brutto hat, gerade mal 10 Euro im Monat. Soviel kostet ein Bier am Cannstatter Wasen. Die L\u00fcge dabei ist das Verschweigen! W\u00e4re den Versicherten das vor Augen, w\u00fcrde niemand von &#8222;demographischen Problemen&#8220; sprechen. Unser Problem dabei ist nicht die Demographie sondern die r\u00e4uberische Umverteilung zu Lasten der Versicherten: Wir haben ein Verteilungsproblem!<\/p>\n<p>Es gibt noch ein schw\u00e4bisches-Hausfrau-Beispiel, um den Umverteilungswahnwitz sichtbar zu machen:<\/p>\n<p>Tatsache ist, die Wirtschaft w\u00e4chst im Schnitt um 1,4 % j\u00e4hrlich: Der volkswirtschaftliche Kuchen wird kontinuierlich gr\u00f6\u00dfer. Tatsache ist: Trotz Migration und Fl\u00fcchtenden: Die Bev\u00f6lkerungszahl sinkt stetig (zwar nicht so dramatisch, wie von einigen an die Wand gemalt &#8211; aber sie sinkt): Weniger, die von dem Kuchen leben m\u00fcssen. Wenn also der Kuchen immer gr\u00f6\u00dfer wird, die Esser aber immer weniger, dann m\u00fcsste doch eigentlich &#8211; so die schw\u00e4bische Hausfrau &#8211; das St\u00fcckle f\u00fcr jeden Einzelnen immer gr\u00f6\u00dfer werden . . .<\/p>\n<p>Das, Herr Keller, w\u00e4r doch mal einen Kommentar wert!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/static4.swp-plus.de\/img\/r12\/static\/logos\/logo-89073.png\" alt=\"\" width=\"499\" height=\"50\" \/><\/p>\n<h1 class=\"color-red\"><\/h1>\n<h1 class=\"color-red\"><\/h1>\n<h1 class=\"color-red\"><\/h1>\n<h1 class=\"color-red\">Leitartikel zur Altervorsorge: Aufatmen auf Zeit<\/h1>\n<p class=\"mb5 mt15\"><b>Von Dieter Keller Die Rentner k\u00f6nnen sich derzeit freuen. Am 1. Juli winkt die h\u00f6chste Rentenerh\u00f6hung seit Jahrzehnten. Doch die Steuerbelastung neuer Rentner wird steigen. <i>Ein Leitartikel von Berlin-Korrespondent Dieter Keller.<\/i><\/b><\/p>\n<div id=\"bar-socialmedia\" class=\"bar bvg1 pt8 pb5 mt15 mb20\"><small class=\"unit color-grey detail size2of5\"> <span class=\"tooltip-author\">DIETER KELLER<\/span> | 30.03.2016<\/small><\/div>\n<div id=\"trfCDCheck-44\" class=\"box bg-box mb15 detail color-grey\">\n<div id=\"trfCDCheck-45\" class=\"prel\">\n<div id=\"gallery-glider\" class=\"box-cycle\">\n<div id=\"trfCDCheck-47\" class=\"bar scroller\">\n<div id=\"section\" class=\"section artikelbild-1\"><img loading=\"lazy\" class=\"centered image-vertical-fit-1\" src=\"http:\/\/static5.swp-plus.de\/storage\/scl\/import\/swp-beta-import\/ulm\/nachrichten\/politik\/print\/2269284_t1w600h392q90v18343_swp-8580810_20160330_4C_KELLER_X820760858X.jpg?version=1459306961\" alt=\"\u00a0\" width=\"295\" height=\"300\" \/>Die Rentner k\u00f6nnen sich derzeit freuen. Am 1. Juli winkt die h\u00f6chste Rentenerh\u00f6hung seit Jahrzehnten. Dabei ist der Beitragssatz mit 18,7 Prozent so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die R\u00fccklagen der Rentenversicherer sind weiterhin gut gepolstert, und das trotz M\u00fctterrente und Rente mit 63. Jetzt r\u00fcckt auch noch der Finanzminister Geld f\u00fcr die &#8222;Lebensleistungsrente&#8220; heraus, damit langj\u00e4hrige Beitragszahler mit niedrigen L\u00f6hnen mehr bekommen als die gesetzliche Grundsicherung.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Das alles h\u00f6rt sich gut an. Es ist aber nur ein Aufatmen auf Zeit. Auf l\u00e4ngere Sicht &#8211; und die ist bei einem System f\u00fcr Generationen entscheidend &#8211; steuert die Altersvorsorge auf gewaltige Probleme zu. L\u00f6sungen sind schwierig und unpopul\u00e4r, schon weil sich B\u00fcrger jede Menge Illusionen machen. Etwa dass sie trotz steigender Lebenserwartung sp\u00e4testens mit 65 in Rente gehen k\u00f6nnten und dann die gesetzliche Altersversorgung den gewohnten Lebensstandard sichern kann.<\/p>\n<p>Dabei war es eine rot-gr\u00fcne Bundesregierung, die mit ihrer Rentenreform 2001 den Grundstein f\u00fcr eine Abkehr von dieser Rentenpolitik legte. Schon damals war klar, dass der Rentenbeitrag wegen der demografischen Entwicklung langfristig deutlich steigen w\u00fcrde. Um das zu begrenzen, wurde die Riester-Rente als zus\u00e4tzliche S\u00e4ule der privaten Altersvorsorge eingef\u00fchrt. Doch sie erf\u00fcllt nicht die hohen Erwartungen: Nicht einmal die H\u00e4lfte der Arbeitnehmer hat einen Vertrag abgeschlossen; einschlie\u00dflich betrieblicher Altersvorsorge sollten es 70 Prozent sein. Auf jeden f\u00fcnften Vertrag wird nichts mehr einbezahlt. Au\u00dferdem ist die Rendite bei weitem nicht so gut wie erhofft, eine Folge der Verwaltungskosten und der Niedrigstzinspolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank, die gerade diejenigen bestraft, die f\u00fcrs Alter vorsorgen. Viele Rechnungen gehen da nicht auf.<\/p>\n<p>Ein Ausweg ist schwierig, schon weil die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig bleiben d\u00fcrften. Alle Klagen, da w\u00fcrden die Sparer kalt enteignet, lassen Zentralbank-Chef Mario Draghi kalt. Und Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble stellt die vielen Milliarden, die er an Zinsen f\u00fcr die Staatsschulden spart, nicht etwa f\u00fcr die Altersvorsorge der B\u00fcrger zur Verf\u00fcgung. Ja er sch\u00f6pft sogar noch mehr ab: Mit den Jahren wird die Steuerbelastung neuer Rentner deutlich steigen. Ihnen bleibt also netto noch weniger.<\/p>\n<p>Die Antwort von Gewerkschaften und SPD-Linken klingt einfach: Das Rentenniveau soll nicht weiter sinken. Daf\u00fcr w\u00fcrden die Arbeitnehmer steigende Rentenbeitr\u00e4ge akzeptieren. Als Beleg f\u00fchren sie Umfragen an. Der Vorsto\u00df l\u00e4sst allerdings zwei Dinge au\u00dfer acht: Schon aufgrund der demografischen Entwicklung droht langfristig ein deutlicher Anstieg. Zuwanderung k\u00f6nnte dies etwas bremsen, aber nicht umkehren. Vor allem aber werden auch die Kranken- und Pflegeversicherung deutlich teurer werden. Ob das in Summe die Arbeitnehmer noch akzeptieren, ist zu bezweifeln. F\u00fcr ein langfristig stabiles System ist das keine vern\u00fcnftige Basis.<\/p>\n<p>Es gibt noch mehr Baustellen. Alle offiziellen Rechnungen \u00fcber Rentenniveau und Beitragssatz reichen nur bis zum Jahr 2030. Doch danach geht die negative Entwicklung weiter. Viele kleine Selbstst\u00e4ndige haben \u00fcberhaupt keine Altersvorsorge. Es ist \u00fcberf\u00e4llig, die Probleme systematisch und \u00fcber Parteigrenzen hinweg anzugehen. In fr\u00fcheren Jahrzehnten war das noch m\u00f6glich. Das gesamte System braucht Verl\u00e4sslichkeit unabh\u00e4ngig von wechselnden Regierungen. Illusionen sind keine Basis f\u00fcr eine alternde Gesellschaft.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts1196&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=wpv2posts1196&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30. M\u00e4rz 2016, Posting des Tages Von Stefan Dreher: Heute in der S\u00fcdwestpresse ein Leitartikel zur Rentendebatte von Dieter Keller, einem Redakteur, den ich eigentlich sonst ganz okay finde. F\u00fcr ihn ist die gesetzliche Rente quasi beerdigt. Er sieht aber auch die Hoffnungslosigkeit der privaten Vorsorge: Die Riester-Vertr\u00e4ge unrentabel gescheitert und die Nullzinspolitik der EZB [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1196"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1196"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1196\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1197,"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1196\/revisions\/1197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1196"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1196"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.betriebundgewerkschaft-bw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1196"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}