Schlagwort: Rente

Matthias W. Birkwald: Weg mit der Beitragssatzbremse!

17. Juli 2018  Meldungen

Matthias W. Birkwald bewertet den von Sozialminister Hubertus Heil vorgestellte Rentenpakt

„Die Beitragssatzbremse werden zwar die Unternehmen bejubeln, aber für heutige und zukünftige Rentner ist sie Gift“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den von Sozialminister Hubertus Heil vorgestellten Rentenpakt. Birkwald weiter:

„Durch die falsche Beitragssatzhaltelinie und das hasenfüßige Einfrieren des Rentenniveaus auf nur 48 Prozent werden Rentner bis 2023 keinen Cent mehr Rente erhalten als ohne Haltelinien.

Außerdem wird die CSU-Ungerechtigkeit, dass bei der neuen ,Mütterrente II‘ Familien mit ,nur‘ einem oder zwei Kindern komplett in die Röhre schauen, nicht nur die betroffenen gut sieben Millionen Rentnerinnen auf die Barrikaden treiben. Denn dazu kommt, dass die lange geforderten Verbesserungen für kranke, erwerbsgeminderte Rentnerinnen und Rentner an den heutigen 1,8 Millionen Betroffenen komplett vorbeigeht.

Das ist nicht akzeptabel! Ganzen Beitrag lesen »

Clip zum Mindestlohn von der Bundestagsfraktion

16. Juli 2018  Meldungen

Guter Spot, Frank!

24. September 2016  Meldungen

Wir unterstützen die Rentenkampagne der IG Metall

24. September 2016  Meldungen

Unter diesem Link kommt man zur Kampagnenhomepage der IG Metall:CLICKrente

. . . um dann auf eine super Homepage zu kommen, auf der sehr viele vernünftige Dinge stehen. Es ist eine Abkehr von der immer wieder kritisierten „Metall-Rente“ zu erkennen. Lange hat die IG Metall gebraucht, das zumindest in Maßen einzusehen.

So fängt der Text an:

IG Metall präsentiert Rentenkonzept

Forderungen für eine starke gesetzliche Rente

Die IG Metall fordert eine komplette und solidarische Neuausrichtung des deutschen Rentensystems. Ziel muss eine auch für die junge Generation stabile und verlässliche gesetzliche Versicherung sein, die den Lebensstandard im Alter weitgehend erhält.

Man kann einen Newsletter bestellen, Material downloaden, die Studie einsehen, man kann das Problem einsehen.

Gut gemacht, IG Metall!

TNS-Infratest-Umfrage zeigt: Junge wollen bessere gesetzliche Rente

28. März 2016  Meldungen

Ein Klick aufs Bild und die Studie wird im *.pdf-Format geöffnet

Ostermontag, 28. März 2016, Posting des Tages

Vor allem junge Menschen setzen auf Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung gegenüber der privaten Altersvorsorge

. . . was übrigens DIE LINKE. schon immer gefordert hat!

Vor allem junge Menschen wünschen eine Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung und wären dafür sogar bereit, höhere Rentenbeiträge zu zahlen, wenn sie damit im Gegenzug ihren Lebensstandard im Alter sichern können. Das ist das Ergebnis einer von der IG Metall in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage unter mehr als 1000 Personen durch das Forschungsinstitut TNS Infratest. „Die Bereitschaft, für eine Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung, auch in das eigene Portemonnaie zu greifen, ist erstaunlich. Sie zeigt, wie wenig Vertrauen junge Menschen in die private Altersvorsorge haben. Der Grund dafür dürfte unter anderem das Scheitern der staatlich geförderten Riester-Rente sein“, sagte Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, am Montag in Frankfurt.

Der Infratest-Untersuchung zufolge wächst zwar bei den Befragten grundsätzlich das Misstrauen in das jetzige Rentensystem. Grund dafür ist das kontinuierliche Sinken des Rentenniveaus von heute 47,5 Prozent auf 43 Prozent im Jahr 2030, wie es vom Gesetzgeber geplant ist. Dies führt jedoch nicht zu einer generellen Abkehr vom gesetzlichen Rentensystem. Im Gegenteil wären fast drei Viertel (72 Prozent) der befragten Jungen (18 bis 34 Jahre) und 61 Prozent aller Befragten bereit, zur späteren Sicherung ihres Lebensstandards auch höhere Rentenbeiträge zu zahlen. „Darin drückt sich vor allem die Enttäuschung über die schlechten Leistungen aus der privaten Altersvorsorge mit den sinkenden Renditen am Kapitalmarkt aus“, sagte Hans-Jürgen Urban.

Überraschend ist zudem, welche Reformen des jetzigen Systems die Befragten anstreben. Vier von fünf Befragten (79 Prozent) fordern die Öffnung der Rentenversicherung hin zu einer Erwerbstätigenversicherung. Selbst unter den Beamten unterstützt fast die Hälfte (44 Prozent) eine gesetzliche Pflichtversicherung für sich, bei den Selbständigen und Freiberuflern sind es 57 Prozent. Dagegen lehnen die Versicherten eine Erhöhung des Renteneintrittsalters einhellig ab. 84 Prozent der Befragten sprechen sich gegen ein weiteres Hinausschieben der Regelaltersgrenze über das 67. Lebensjahr hinweg aus.

Streit in der CDU um die Rente

22. März 2016  Meldungen

Das stand darüber im Handelsblatt: KLICK

Stefan Dreher, einer der LandesspreFoto: Stefan DrehercherInnen der Arbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft in der baden-württembergischen Linken , meiunte dazu: „Wir sollten uns mal darüber klar werden, dass unsere alte Forderung nach einer grundlegenden Rastauration der Rente – genau so, wie das der CDA-Mann Christian Bäumler fordert – bis weit hinein in die Basis der CDU als auch weit hinein in die Basis der SPD konsensfähgig ist. Manchmal habe ich das Gefühl, vor allem wegen des gesattelten IGM-Klientels kommt das bei betrieblichen Funktionären der Metaller nicht richtig an. Lasst uns ein breites demokratisches Bündnis erstellen für die Restauration der Rente!

Deutsche blicken düster aufs Alter – Die Rente wird nicht zum Leben reichen

23. Februar 2015  Presse

Eine Studie ließ in dieser Woche aufhorchen: 12,5 Millionen Deutsche sind arm. Besonders kritisch sieht die Entwicklung bei den Rentnern aus. Kein Wunder, dass eine große Mehrheit der Deutschen pessimistisch auf die Altersabsicherung schaut.

Sonntag, 22. Februar 2015, Quelle n-tv

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger (69 Prozent) glauben nach einer Umfrage nicht, dass ihre staatliche Rente im Alter zum Leben reichen wird. Unter den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 93 Prozent, bei den über 65-Jährigen 49 Prozent, wie die Befragung des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ ergab. Ganzen Beitrag lesen »

Brief an Michael Schlecht: Sparer enteignet – Riester-Renten stürzen ab!

11. Februar 2015  Meldungen

Lieber Michael,

das Thema Rente sollte unbedingt jetzt nach vorne gebracht werden.

Die aktuelle Zins-und Währungspolitik hat Folgen für Rentner und Sparer, wie von uns und nicht wenigen Fachleuten befürchtet und vorausgesagt.

Die Riester-Rente ist endgültig gescheitert und damit der Teil der Altersvorsorge, der die Lücke schließen sollte, die durch die mutwillige Beschädigung der staatlichen Rente entstanden ist. Auch von ehedem neoliberalen Fans der Rentenpolitik von Schröder u. Riester wird eingeräumt, dass kapitalbildende Lebensversicherungen, also eben auch Riester-Rentensparverträge keine Zukunft mehr haben. Der Zeitpunkt für eine Kampagne ist günstig: wie man weiß, werden die Kosten der Versicherungsunternehmen am Beginn der Versicherungsdauer abgegolten. Resultat: wer sein „Guthabenkonto“ nach 6-7 Jahren Laufzeitanschaut, wird, wenn er sich nicht intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hat, und das dürften die wenigsten getan haben, der wird mit Entsetzen feststellen, dass sein Kontostand nahe Null liegen wird….!

Da wäre es doch günstig für die Linke, eine Kampagne zu fahren, Motto: „Schau doch mal auf deinen Kontostand und vergleiche damit, was du bisher einbezahlt hast.“ Und nun sollen die Jahre kommen, in denen endlich schwarze Zahlen geschrieben werden – bei einem erneut gesenkten gesetzlichen Mindestzins von nur noch 1,25% – die nächste Absenkung wird kommen – versprochen!

Die kapitalgedeckte Rente ist sogar schneller gescheitert, als viele „Pessimisten“ befürchtet haben. Das sollte von uns nicht ungenutzt bleiben. Und natürlich muss am Ende die Forderung stehen, die Rentenformel wieder in den alten Stand zu versetzen. Das ist ja jederzeit möglich – einer der Vorteile des Umlagesystems. Und die staatliche Förderung für neue Riester-Rentenverträge sollte endlich abgeschafft werden, dieses Geld gehört in die staatliche Rente!

Da geringe Beitragserhöhungen durchaus möglich sind, sollte die Forderung nach der vormaligen paritätischen Beitragszahlung – AG 50% – AN 50% natürlich nicht fehlen. Dadurch könnten die Beiträge für die Arbeitnehmer stabil bleiben, oder sogar leicht sinken, die Riester- Beiträge mitgerechnet.

Übrigens, hält „Genosse“ Riester immer noch Vorträge für 150 000€ pro Jahr?!

Lasst Euch das mal durch den Kopf gehen, ich denke, hier könnten wir punkten, und man sollte nicht damit warten, bis die Genossen der SPD drauf kommen oder der nächste Wahlkampf begonnen hat.

 

Bernd Riexinger fordert im Handelsblatt die Renaissance der gesetzlichen Rentenversicherung

25. August 2013  Berichte

Hier den Artikel beim Handelsblatt lesen: Click

Riexinger fordert von Gauck mehr Einsatz für Rentner

Berlin

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat sich für eine Renaissance der gesetzlichen Rente ausgesprochen und setzt dabei auf die Unterstützung von Bundespräsident Joachim Gauck. Es drohe eine Lawine der Altersarmut. „Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass die private Altersvorsorge am Ende ist. Die Krise war der erste Stoß, die Niedrigzinspolitik der EZB wird der Todesstoß“, sagte Riexinger Handelsblatt Online. Nötig sei „eine Renaissance der gesetzlichen Rente“.

Wenn Sie den ganzen Artikel lesen, sehen Sie auch die Ausführungen des Handelsblatts zur „Rente erst ab 67“. Und dazu einen Kommentar von Stefan Dreher. Ganzen Beitrag lesen »

Rentenpläne der Verbraucherschützer greifen zu kurz

26. September 2012  Meldungen

Foto: Stefan Dreher„Die Pläne der Verbraucherschützer, die private Rentenvorsorge komplett in einen staatlichen Vorsorgefonds zu überführen, ändert am Systemfehler der kapitalgedeckten Rente gar nichts. Vor allem ist das kein radikaler Umbau, sondern ein verhältnismäßig schwacher letzter Versuch, ein gescheitertes System am Leben zu erhalten,“ sagte Stefan Dreher von der Landesarbeitsgemeinschaft „Betrieb und Gewerkschaft“ der Südwest-Linken, „vielmehr ist eine Stärkung der Umlage-finanzierten gesetzlichen Rente notwendig.“ Ganzen Beitrag lesen »