Schlagwort: Industriepolitik

Gökay Akbulut: General Electric – Verantwortung statt Profitmaximierung

10. Dezember 2017  Meldungen

„Schon wieder will General Electric Stellen in Mannheim streichen, und das, obwohl der Vorstandsvorsitzende Wulf noch im Frühjahr weitere Streichungen ausgeschlossen hat. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten!“, kommentiert Gökay Akbulut die heutige Ankündigung von General Electric, erneut massiv Arbeitsplätze am Mannheimer Standort abzubauen. Insgesamt will der Konzern 1.600 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. Mehrere Standorte sollen geschlossen werden. Darüber hinaus ist die Auslagerung von bundesweit 350 Stellen, davon rund 90 aus Mannheim geplant.

Die Mannheimer Abgeordnete weiter:
„Damit gehen erneut viele wichtige Arbeitsplätze in Mannheim und in der Region verloren. Die Stellenstreichungen bei General Electric sind zudem leider Ausdruck einer größeren Entwicklung, nämlich der allmählichen Deindustrialisierung in der Region. Ganzen Beitrag lesen »

„Werkverträgen die Giftzähne ziehen“

29. September 2013  Berichte, Meldungen

Rapp_Ernst_PitterleGeorg Rapp, Klaus Ernst und Richard Pitterle referierten in Weissach zu Problemen, die sich für Beschäftigte aus Werksverträgen ergeben. Nach jüngsten Veröffentlichungen des SWR werden sie zu Lohndumping missbraucht, aber auch gegenüber Ingenieuren z.B. im Bereich der PKW-Entwicklung sind sie oft nicht unproblematisch.

In einer trotz hochsommerlichem Wetter gut besuchten Veranstaltung der Bundestagsfraktion der Linken erläuterte Klaus Ernst das äußerst schwierige Thema. „Nach dem Hartz-II-Gesetz von Rot-Grün unter Kanzler Schröder wurde vor allem die Leiharbeit dazu missbraucht, die Löhne zu drücken: Die massive Einstellung von Leiharbeitern bedrohte das Lohnniveau der Stammbelegschaften. Nachdem jetzt die IG Metall einen Tarifvertrag zum Umgang mit Leiharbeitern abschließen konnte, versuchen die Arbeitgeber das Lohndumping über Werksverträge zu organisieren.“ Ganzen Beitrag lesen »

Stuttgarter Zeitung: ‚Millionen Deutsche würden gerne mehr arbeiten‘

16. August 2012  Meldungen

Studie Viele Frauen in Teilzeit haben ein Interesse daran aufzustocken. Oft fehlt es aber an einer ausreichenden Kinderbetreuung.

Etwa 7,4 Millionen Deutsche suchen einen Arbeitsplatz oder würden gern mehr arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung, die auf einer Haushaltsbefragung beruht. Um in Zeiten des drohenden Fachkräftemangels das brachliegende Potenzial an Arbeitskräften zu heben, fordern Experten den Ausbau der Kinderbetreuung. Das soll vor allem Frauen bessere Jobchancen geben. Ganzen Beitrag lesen »

Flaßbeck vor dem österreichischen Städtetag – 40 Minuten, die sich lohnen

04. August 2012  Meldungen

http://www.staedtebund.gv.at/staedtetag/staedtetag-2012/videos?v=iPFH-yXm9VY&feature=results_main&playnext=1&list=PLD122A0085E58EA94

Flaßbeck fordert höhere Löhne – und begründet das mit makroökonomischem Einmaleins

Stuttgarter Zeitung: Vereinbarung bei Iveco

02. August 2012  Meldungen

Gewerkschaft und Unternehmen haben einen Interessenausgleich ausgehandelt.

Nach zähen Verhandlungen haben sich der Betriebsrat, die IG Metall und die Unternehmensführung auf einen Interessenausgleich für die Beschäftigten des Ulmer Lastwagenwerks von Iveco geeinigt. Dies teilen die IG Metall und der Betriebsrat mit. Die Produktion von Lastwagen werde in Ulm beendet, der Standort bleibe jedoch erhalten, heißt es in der Mitteilung. Ganzen Beitrag lesen »

Stuttgarter Zeitung: Maschinenbau sieht Zukunft in Asien

14. Februar 2012  Meldungen

Ankündigung einer Podiumsdiskussion der Stuttgarter Zeitung

Bericht von der Fachkonferenz Automobil- und Zulieferindustrie am 3. Juli 2010 in Stuttgart

05. Juli 2010  Berichte

Ausfahrt Zukunft oder von einer Sackgasse in die nächste?

So war die Konferenz der Landesarbeitsgruppe Betrieb und Gewerkschaft der LINKEN Baden-Württemberg benannt, die am 3. Juli in Stuttgart trotz des nachfolgenden WM-Spiels ein interessiertes Publikum aus allen Teilen Baden-Württembergs versammelte: BetriebsrätInnen und Vertrauensleute von IG Metall, ver.di, GEW u.a., Interessierte an Umwelt- und Verkehrsfragen, der Bundestagsabgeordnete Richard Pitterle, Gemeinderats- und Regionalparlamentsmitglieder und Arbeitslose. Hasso Ehinger, früher Betriebsrat bei Bosch in Stuttgart-Feuerbach, und Dorothee Diehm, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Freudenstadt, moderierten. Professor Dr. Reuss vom Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen der Uni Stuttgart berichtete von den Initiativen zur Förderung von Elektroautos auf Bundes- und Landesebene (Landesinitiative Elektromobilität, mit Beteiligung der Automobil- und Zulieferfirmen der Region). Er zerstörte aber einige Illusionen über den ökologischen Wert der Elektroautos, der davon bestimmt wird, wie der Strom erzeugt wird, und durch das Gewicht von Batterien beeinträchtigt wird. Klar wurde auch, dass Elektroautos noch lange Zeit wesentlich teurer sein werden und mehr Energie verbrauchen werden als solche mit modernen Verbrennungsmotoren. Trotzdem forschen die Automobilhersteller Europas intensiv in diesem Bereich, um dem Vorwurf zu entgehen, sie würden wieder – anders als z.B. Toyota – Entwicklungen verschlafen.

In der anschließenden Diskussion ging es um die beschränkten weltweiten Vorräte an seltenen Elementen für den Batteriebau, um Schäden durch Autoverkehr wie Unfallopfer und Abgase und Alternativen zum Auto wie öffentliche Verkehrsmittel, Fahrräder mit und ohne Motor und Carsharing. Ein Vertreter des VCD vermutete, dass kostenlose öffentliche Verkehrsmittel immer noch ein Tabuthema sind, weil die Autokonzerne vor Konkurrenz geschätzt werden sollen. Hasso Ehinger wies auf die weltweit führende Rolle der deutschen Windenergieanlagen und die dadurch gesicherten Arbeitsplätze hin. Ganzen Beitrag lesen »