Schlagwort: Baden-Württemberg

„Netzwerkinfo 40“ out now

13. Februar 2012  Meldungen

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»Wir können es besser«

13. Februar 2012  Meldungen

Beschäftigte wollen Schlecker künftig genossenschaftlich selbst verwalten

Aus der Presse: Neues Deutschland

In Stuttgart diskutieren Gewerkschaftler und Mitarbeiterinnen über die Umwandlung von Schlecker in eine Genossenschaft. Für den ver.di-Bundesvorstand ist das kein Thema.

Die Zukunft der rund 35 000 Schlecker-Beschäftigten, überwiegend Frauen, ist weiterhin ungewiss. Die Gewerkschaft ver.di lädt zu Mitarbeitertreffen ein. Dort werden Broschüren verteilt, die die Beschäftigten über ihre Rechte in einem Insolvenzverfahren aufklären. Die sind sehr bescheiden, erklärt der Berliner Arbeitsrechtler Benedikt Hopmann. Er hat in den letzten Jahren häufiger Gewerkschaftler verteidigt, die im Schlecker-Imperium kleinste Rechte vor Gericht erkämpfen mussten. Ganzen Beitrag lesen »

IG Metall-Tarifrunde – ein Ende der Bescheidenheit ist fällig!

09. Februar 2012  Meldungen

Gertrud Moll
In den Metallbetrieben ist die Diskussion über die Forderungshöhe voll im Gang. In Stuttgart wurden auf einer Funktionärsversammlung die Forderungen der Beschäftigten vieler Betriebe vorgetragen, öfters auch mehr als die 6,5%, die inzwischen von der IGM-Führung propagiert werden: zum Beispiel bei Daimler Untertürkheim wurden 8%, bei Coperion-Werner und Pfleiderer sowie von Mahle 7,5%, bei Bosch Feuerbach 7%, bei Porsche 9,5% (!) verlangt. Von Daimler Sindelfingen wurden 6,5% gefordert. Eine Laufzeit von 12 Monaten wird einhellig gewünscht. Ganzen Beitrag lesen »

Delegierte gewählt – erfolgreiche Mitgliederversammlung

01. Oktober 2011  Meldungen

Michael Schlecht: Die Finanzkrise ist eine Lohnkrise

Am 1. Oktober fand in Karlsruhe unsere diesjährige Landesmitgliederversammlung statt.

In zwei Referaten ging es um den Umgang mit der Krise. Michael Schlecht erläuterte, wie ungeeignet die „Rettungsaktionen“ für Griechenland sind: „Griechenland können wir retten, wenn wir hier die Agenda 2010 rückabwickeln und wir dann über eine vernünftige Nachfrage unseren Außenhandelsüberschuss abbauen können.“ Michael empfahl, vor allem über das Thema „Minijobs“ an das Problem heranzugehen: „Mit volkswirtschaftlichem Ansatz kommen wir hier nicht zu handhabbaren Aktionen.

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Linksjugend Ludwigsburg: Appell an junge Linke – supportet die Gewerkschaften!

23. Juni 2011  Meldungen

Die Gewerkschaften in Deutschland mussten und müssen von linker Seite her viel Kritik einstecken. Ob das ihre Zurückhaltung bei Lohnforderungen war, ob das ihre Zustimmung zu den Agenda-2010-Reformen der rot-grünen Koalition war, ob das ihr hilfloses Zusehen bei der Einführung prekärer Beschäftigung und der wuchernden Zeit- und Leiharbeit war oder ob das ihre stabilisierende Funktion innerhalb des bürgerlich-kapitalistischen Staates ist. Vieles, was aus einer antikapitalistischen und sozialistischen Perspektive radikal kritisiert wird, wurde durch die deutschen Gewerkschaften repräsentiert und abgewunken oder zumindest nicht bekämpft, wie dies von Seiten der Lohnabhängigen und der radikalen Linken teilweise erwartet und getan wurde.

Doch wir werden der täglichen Arbeit der hunderttausenden Gewerkschafter_innen in Deutschland nicht gerecht, wenn wir alle von ihnen über einen Kamm scheren oder ihre Arbeit als kategorisch systemaffirmativ denunzieren. Ganzen Beitrag lesen »

Pressemitteilung: Scheinheiligkeit der CDA am Rande der Unerträglichkeit

18. Juni 2011  Presse
Foto: Stefan Dreher

Zu der Empörung des CDA-Chefs Dr. Christian Bäumler in der Auseinandersetzung um Parteibuchs-Personalpolitik bei der Polizei in Baden-Württemberg sagte der Landessprecher der AG Betrieb & Gewerkschaft in der Linken, Stefan Dreher: „Wenn Dr. Bäumler beklagt, dass der SPD-Polizeisprecher Sakellariou ein CDU-Parteibuch nicht mehr als Karriere-Bonus betrachtet und daraus ableitet, dass nun CDU-Mitglieder bei Polizeikarrieren benachteiligt werden, dann ist das nahezu unerträgliche Scheinheiligkeit.“

StZ_CDA-Reaktion_auf_Parteibuchs-Personalpolitik_bei_der_Polizei (Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 17. und 18. Juni 2011)

Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 17. und 18. Juni dokumentierten die Auseinandersetzungen um vergangene und zukünftige Postenbesetzungen beim Spitzenpersonal der Baden-Württembergischen Polizei, aus denen unmissverständlich klar wurde, dass dabei die Parteizugehörigkeit eine große Rolle spielt. Ganzen Beitrag lesen »

Nachgekartelt: Wie die IG Metall bei der Landtagswahl von Nils Schmid und der SPD vergackeiert wurde

23. Mai 2011  Meldungen

„SPD im Schulterschluss mit der IG Metall“, so lauteten die Überschriften in der Presse im Ländle. Allerdings: Vor der Wahl!

Huber, Hofmann, Klemm und Hueck bejubelten die Absicht von Nils Schmid, den Kollegen Luz (1. Bevollmächtigter Neckarsulm) bei Wahlerfolg zum Minister zu machen. Ganzen Beitrag lesen »

Offener Brief an Gewerkschaftsverbände zu Stuttgart 21

14. Oktober 2010  Meldungen

Angesichts der zunehmend willkürlichen und gewalttätigen Polizeieinsätze erkennen selbst S21-Befüworter unter den Gewerkschaftern, dass es eben auch um den Erhalt der Demokratie geht. Wenn eine Regierung heute friedliche Baumschützer niederknüppeln läßt, ohne dass (auch) die Gewerkschaften Einhalt gebieten, kann dieselbe Regierung morgen die Gewerkschafter niederknüppeln lassen, bei Streiks, Demonstrationen, Aktionen.

Unterstützen Sie deshalb den OFFENEN BRIEF der Initiative „GewerkschafterInnen gegen S21“ an einige Gewerkschaftsverbände: S 21 im DGB

Bericht Landestreffen der LAG Betrieb & Gewerkschaft Baden-Württemberg

05. September 2010  Berichte, LAG intern

Am 04.09.2010 fand in den Räumen der Stuttgarter IG Metall Verwaltungsstelle das Landestreffen der LAG Betrieb &Gewerkschaft Baden-Württemberg statt. Nach der Begrüßung durch Uta Spöri folgte der Bericht des Bundessprechers Michael Schlecht.

Bericht über die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft

Michael berichtet, dass die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) letztes Jahr die Zusammensetzung des Bundeskongresses auf das Delegiertenprinzip umgestellt hat. Nötig wurde es dadurch, dass die Zusammensetzung des Bundeskongresses immer stark vom Tagungsort abhängig war. Um eine bessere Repräsentanz aller LAGs zu gewährleisten hat sich der BundessprecherInnenrat (BSPR) für das Delegiertenprinzip ausgesprochen. Am 16./17. Oktober wird der nächste Bundeskongress in Berlin stattfinden. Als Gäste dazu konnten Klaus Ernst und Ottmar Schreiner gewonnen werden. Dort sollen mit beiden mögliche Schneidepunkte zur Zusammenarbeit mit der SPD diskutiert werden.

Während des Landtagswahlkampfs in NRW führte die BAG eine erfolgreiche Bundeskonferenz am 17./18. April in Bochum durch. Die Konferenz hat einen positiven Impuls für den Wahlkampf gegeben und war ein voller Erfolg.

Michael berichtet, dass der BSPR sich mit einigen Themen beschäftigte und dabei Position bezog. Zuletzt in der Frage der Bundesarbeitsgerichts-Entscheidung und dem DGB-Papier zur Tarifeinheit. Der BSPR hat dazu eine klare Position verfasst, die auch vom Parteivorstand übernommen wurde. Im Kern heißt es dort: es darf keinerlei Regelungen geben, die das Streikrecht einschränken. Im Gegenteil: wir wollen das Streikrecht ausweiten, durch Legalisierung des politischen Streikrechts. Ganzen Beitrag lesen »