Schlagwort: Baden-Württemberg

Schlecker-Betriebsrätinnen aus Baden-Württemberg treffen Gregor Gysi

30. März 2012  Meldungen

Auf Einladung von Richard Pitterle, linker Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg, besuchen derzeit 22 Betriebsrätinnen von Schlecker mit ihrer ver.di Gewerkschaftssekretärin Christina Frank den Deutschen Bundestag in Berlin.

Dort wurde der aktuelle Stand der Schlecker-Insolvenz erörtert und Möglichkeiten zum Erhalt weiterer Arbeitsplätze und der Einrichtung einer Transfergesellschaft diskutiert.  Gregor Gysi diskutierte mit den Kolleginnen über arbeitnehmerorientierte Wirtschaftspolitik, Demokratie in der Arbeitswelt und Lohnpolitik.

DIE LINKE fordert Bund und Länder auf, den notwendigen Kredit für die Transfergesellschaft freizugeben. Gregor Gysi und Richard Pitterle erklärten ihre Solidarität für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze und Filialen von Schlecker.  Beide werden sich dafür bei dem Insolvenzverwalter einsetzen.

Neue ver.di-Zeitung!

21. März 2012  Meldungen

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

es gibt kein Industrieland, in dem die prekären Beschäftigungsverhältnisse so stark gestiegen sind wie in  Deutschland. Wie ein Krebsgeschwür wächst die Leiharbeit, befristete Arbeit, 1-EuroJobs, Scheinselbstständigkeit oder auch die unfreiwillige Teilzeitarbeit. Millionen von Menschen können von ihrer Arbeit nicht mehr leben, weil sie in den Niedriglohnbereich gefallen sind.

Ausgangspunkt dieser bedrohlichen Entwicklung war die Deregulierung auf dem Arbeitsmarkt mit der Agenda 2010. So ist ExBundeskanzler Gerhard Schröder sogar stolz darauf, dass wir in Deutschland den „besten“ Niedriglohnbereich haben.

Es ist schon sehr fragwürdig, wenn ein Politiker darauf stolz ist, dass Millionen Menschen trotz Arbeit arm sind. 9 Millionen Beschäftigte arbeiten in atypischen Arbeitsverhältnissen.

Zum Download der Zeitung: HIER KLICKEN

Merkel und Kretschmann müssen soziale Verantwortung für die Schlecker-Beschäftigten übernehmen

19. März 2012  Meldungen

Anlässlich der heutigen Solidaritätskundgebung in Berlin für die Beschäftigten des Schlecker-Konzerns erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch:

Die Weigerung der Bundesregierung und des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, den Schlecker-Beschäftigten zu helfen, ist an Ignoranz und sozialer Kälte kaum zu überbieten. Es geht um eine der größten Unternehmenspleiten in der Geschichte der Bundesrepublik und Tausende – zumeist weibliche Beschäftigte – verlieren ihre Arbeit. Ganzen Beitrag lesen »

Tarifabschluß in privaten Busunternehmen Baden-Württembergs: Hartnäckigkeit zahlt sich aus

12. März 2012  Meldungen

Angleichung der Löhne und Gehälter an Niveau in kommunalen Betrieben erreicht

Von Mirko Knoche, Junge Welt
Erst im November hatten die Beschäftigten der kommunalen Ve

Erst im November hatten die Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe im »Ländle« einen neuen Manteltarif durchgesetzt – jetzt gaben die privaten Firmen dem Druck der streikbereiten Fahrer nach
Foto: dapd

Alle Räder standen still. Die Fahrer im privaten Omnibusgewerbe Baden-Württembergs hatten an mehreren Warnstreiktagen die Busse im Depot stehenlassen – und konnten so einen neuen Manteltarif mit besseren Arbeitsbedingungen und mehr Geld erkämpfen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gab am Freitag abend (nach jW-Redaktionsschluß) die Einigung mit dem Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) bekannt. Ein unbefristeter Streik in mehreren Verkehrsverbünden ist somit abgewendet. Ganzen Beitrag lesen »

Stuttgarter Zeitung: Insolvenzverwalter spricht in Stuttgart vor

10. März 2012  Meldungen, Presse

Schlecker
Damit Transfergesellschaften gebildet werden können, soll Baden-Württemberg für Ausgaben bürgen.
Von Philipp Scheffbuch
Der Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hat gestern mit Vertretern des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums Möglichkeiten zur Unterstützung einer Transfergesellschaft durch die Landesregierung
erörtert. Eine Transfergesellschaft verfolgt das Ziel, von Arbeitslosigkeit bedrohte Mitarbeiter im Rahmen einer befristeten Beschäftigung in einen neuen Job zu vermitteln.

Ganzen Beitrag lesen »

Veranstaltung vormerken: Löhne rauf, Krise stoppen – Tarifrunde 2012 und die Eurokrise

01. März 2012  Meldungen

Veranstaltungsankündigung:
Montag, 19. März, 19:00 Uhr,
Gewerkschaftshaus Stuttgart

Im Frühjahr 2012 kämpfen Millionen von Kolleginnen und Kollegen um Erhöhungen ihrer Löhne und Gehälter. Allen voran ver.di für den öffentlichen Dienst bei den Kommunen und beim Bund sowie die IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie. Beide Gewerkschaften fordern eine Steigerung der Einkommen um 6,5 Prozent. Bei ver.di wird zusätzlich für eine Mindesterhöhung von 200 Euro gestritten, bei der IG Metall für die tarifvertragliche Regulierung der Leiharbeit.

Wir wollen gemeinsam mit Frank Iwer, Tarifsekretär der IG Metall Baden-Württemberg und Bernd Riexinger, Bezirksgeschäftsführer von ver.di in Stuttgart über die Tarifrunde und die Kampfbedingungen diskutieren. Ganzen Beitrag lesen »

Baden-Württembergs SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel hält den Abbau von bis zu 15 000 Stellen im öffentlichen Dienst bis 2020 für möglich.

29. Februar 2012  Meldungen

dpa

Stuttgart. Das Land müsse den Verwaltungsapparat verschlanken, um in acht Jahren einen strukturell ausgeglichenen Haushalt erreichen zu können, sagte Schmiedel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart am Mittwoch.

Die Regierung müsse bis 2020 eine Lücke von rund 1,5 Milliarden Euro stopfen, um die Vorgaben der Schuldenbremse einzuhalten. Da die Personalkosten 40 Prozent des Haushalts ausmachen, müssten hier rund 600 Millionen Euro gekürzt werden.

Von den rund 300 000 Beamten und Tarifbeschäftigten müssten somit rein rechnerisch in acht Jahren rund fünf Prozent weniger an Bord sein, erklärte Schmiedel.

DIE LINKE. an der Seite der Schlecker-Frauen

28. Februar 2012  Meldungen

Die Schlecker Frauen haben in einem tapferen Kampf bessere Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag erstritten

Wie Ihr wisst, ist die Firma Schlecker samt Tochterunternehmen insolvent. Über 30.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Das ist auch deshalb in höchstem Maße ein schlechtes Signal, weil die Mitarbeiterinnen der Firma sich in einmalig vorbildlicher Weise gegen die Machenschaften der Firma wehrten und deutlich bessere Arbeitsbedingungen und tarifvertragliche Regelungen erkämpften. Die Mitarbeiterinnen trifft an der Insolvenz des Unternehmens keine Schuld. Nun wehren sich die Kolleginnen gegen die Bedrohung ihrer Arbeitsplätze.

Am Donnerstag nächster Woche, dem Internationalen Frauentag, 8. März 2012, kämpfen die Kolleginnen im ganzen Land gegen den drohenden Verlust ihrer Arbeitsplätze. Wir, die Linke in Baden-Württemberg, stehen an ihrer Seite. Wenn sie kämpfen, wird unsere Bundestagsfraktion zeitgleich (also ebenfalls am 8. März) einen Antrag einbringen, der in der Konsequenz Staatshilfen für Schlecker fordert und mehr Mitbestimmung der Belegschaften und Betriebsrätinnen und Betriebsräte verlangt. Ganzen Beitrag lesen »

Crowdsourcing: Neues Kapitel in der Arbeitswelt: Kostensenkung durch Kannibalismus

25. Februar 2012  Meldungen

Presse: Kreiszeitung Böblinger Bote
Rollt nach der Outsourcing-Welle bald die Auslagerungswoge via Internet durch die Wirtschaft? – Rechtlich wird auch Neuland betreten
Neu ist der Begriff des Crowdsourcing nicht. Aber wenigen bekannt. Als IBM jüngst aufhorchen ließ, indem es dieses Modell für die Zukunft favorisierte und damit Tausende von Jobs in Frage stellte, wurde aus dem abstrakten Modell eine reale Bedrohung.

Von Otto Kühnle (Kühnle ist der Chefredakteur des Böblinger Boten)

KREIS BÖBLINGEN. In den letzten beiden Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts geisterte ein Gespenst durch die Büros und Werkshallen: Outsourcing. Was bei der Kantine begann, musste bei Blechgehäusen für Computer nicht enden. Ob Daimler oder HP: immer mehr Arbeiten bis hin zu Betriebsteilen, die nicht zur Kernkompetenz gehörten, wurden in eigene Gesellschaften überführt oder an andere Unternehmen verkauft. Ganzen Beitrag lesen »

Ab Dienstag Urabstimmung und Warnstreik im Privaten Omnibusgewerbe – ver.di-Pressemitteilung

24. Februar 2012  Meldungen

Stuttgart, 24. Februar 2012

Nachdem der Arbeitgeberverband WBO im Tarifkonflikt im Privaten Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg in den letzten Verhandlungen am 16. Februar zu keinerlei Entgegenkommen bereit war, hat die ver.di Tarifkommission nun die Durchführung der Urabstimmung beschlossen. Der Schwerpunkt der Abstimmungen ist am kommenden Dienstag, regional auch noch am Mittwoch. Die Abstimmung in den Betrieben wird von ganztägigen Warnstreiks begleitet. ver.di bleibt verhandlungsbereit und hat die Arbeitgeber nochmals aufgefordert, sich an das Fairness-Abkommen zu halten und auf den Einsatz von Streikbrechern zu verzichten. Ganzen Beitrag lesen »