Meldungen

Polarisiert und radikalisiert? Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung

11. Dezember 2017  Meldungen

Medienmisstrauen und die Folgen für die Demokratie

Es gibt Studien, die besonders dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Tageszeitungen hohe Glaubwürdigkeit bescheinigen. Aber es liegen auch Untersuchungen vor, die ein wachsendes Misstrauen gegenüber Medien belegen. Dass das kein Widerspruch sein muss, zeigt das OBS-Arbeitspapier 27. Die gesellschaftliche Polarisierung, so ein zentraler Befund der Untersuchung über Mediennutzung und Demokratiezufriedenheit, geht einher mit einer wachsenden Polarisierung bei der Medieneinschätzung.

Mit KLICK die Studie im *.pdf-Format downloaden (64 Seiten)

Gökay Akbulut: General Electric – Verantwortung statt Profitmaximierung

10. Dezember 2017  Meldungen

„Schon wieder will General Electric Stellen in Mannheim streichen, und das, obwohl der Vorstandsvorsitzende Wulf noch im Frühjahr weitere Streichungen ausgeschlossen hat. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten!“, kommentiert Gökay Akbulut die heutige Ankündigung von General Electric, erneut massiv Arbeitsplätze am Mannheimer Standort abzubauen. Insgesamt will der Konzern 1.600 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. Mehrere Standorte sollen geschlossen werden. Darüber hinaus ist die Auslagerung von bundesweit 350 Stellen, davon rund 90 aus Mannheim geplant.

Die Mannheimer Abgeordnete weiter:
„Damit gehen erneut viele wichtige Arbeitsplätze in Mannheim und in der Region verloren. Die Stellenstreichungen bei General Electric sind zudem leider Ausdruck einer größeren Entwicklung, nämlich der allmählichen Deindustrialisierung in der Region. Ganzen Beitrag lesen »

Arbeitsmarkt – Jubelmeldungen sind nicht angebracht (von Sabine Zimmermann)

30. November 2017  Meldungen

Sabine Zimmermann, Arbeitsmarktexpertin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag

„Jubelmeldungen sind nicht angebracht. Deutlich mehr als zwei Millionen Menschen sind noch immer offiziell als erwerbslos registriert. Dazu kommen noch einmal rund eine Million Menschen, die aus der Statistik herausgerechnet werden, etwa weil sie in Maßnahmen oder kurzfristig arbeitsunfähig sind. Hunderttausende Langzeiterwerbslose, Ältere und Menschen mit Behinderungen haben kaum Jobperspektiven. Die scheidende und jetzt geschäftsführende Bundesregierung hat eindeutig versagt. Ihre Arbeitsmarktpolitik war und ist von Stillstand geprägt. Es muss endlich einen Kurswechsel geben. Dazu gehört der längst überfällige Aufbau eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors mit existenzsichernden Löhnen und guten Arbeitsbedingungen“, erklärt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und Arbeitsmarktexpertin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter:

„Die Untätigkeit der Bundesregierung hat auch Auswirkungen auf die, die in Arbeit sind. 1,2 Millionen Erwerbstätige müssen ihr Einkommen mit ergänzendem Hartz IV aufstocken. Mehr als jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte arbeitet zu einem Niedriglohn. Unfreiwillige Teilzeit und Befristungen sind an der Tagesordnung. Es müssen endlich die Rahmenbedingungen für gute Arbeit geschaffen werden. Der Mindestlohn muss auf zwölf Euro erhöht und Leiharbeit verboten werden. Ein Rückkehrrecht in Vollzeit muss endlich eingeführt werden und sachgrundlose Befristungen dürfen nicht länger möglich sein.“

Siemens will 6.900 Stellen abbauen . . .

29. November 2017  Meldungen

. . . obwohl der Konzern 6,2 Milliarden Euro Gewinn gemacht hat. Mit Hilfe von Fördermitteln erbaute Werke in Leipzig und Görlitz sollen geschlossen, das Erfurter Werk soll verkauft werden. DIE LINKE steht an der Seite der Beschäftigten und der IG Metall, die diese Pläne nicht hinnehmen wollen. Schluß mit der De-Industrialisierung des Ostens!

Jochen Prandhoff: Brauchen wir den Öffentlichen-Rechtlichen Rundfunk?

29. November 2017  Meldungen

Jochen Prandhoff fürchtet die Einschränkung des öffentlich-rechtlichen Runkdfunks und -Fernsehens

Angriff auf den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk
Gewünschte demokratische Kontrolle durch die Medien:

1.) Zeitungen und Zeitschriften
2.) Privater Hörfunk und Privatfernsehen
3.) Die „Öffentlich-Rechtlichen“.

Die unter Punkt 1 u. 2 genannten sind private Unternehmen, deren Hauptaufgabe es ist, ihren Besitzern Gewinne zu erwirtschaften. Dass in Einzelfällen auch journalistische Ambitionen eine Rolle spielen sei zugestanden.

Hauptzweck jedoch bleibt, vor allem beim Privatfernsehen, den Zuschauer an die Werbung zu verkaufen. Dementsprechend werden Inhalte danach (aus-)sortiert: was bringt Werbeeinnahmen, oder umgekehrt, welche Inhalte könnten vorhandene oder mögliche Werbekunden vergraulen.

Durch die in den letzten Jahren stark angestiegene Vielzahl von Publikationen und das Internet wird der Kampf um die Werbekunden immer härter. Wer zum Beispiel Autos herstellt, Jagdausrüstungen verkauft oder mit fotographischen Artikeln handelt, wird kaum noch z.B. im Stern oder Spiegel inserieren, sondern in den einschlägigen Fachzeitschriften, wo er mit Sicherheit „seine“ Kundschaft erreicht. Oft machen sich Großverlage dabei selbst Konkurrenz, wenn sie ihrem „neutralen“ Blatt auch noch vielerlei Fachzeitschriften gegenüberstellen. Es wird bei diesen Prozessen nicht mehr Werbung geschaltet, sie wird nur – hausintern – verlagert… Ganzen Beitrag lesen »

27. November 2017: Die Stuttgarter Zeitung berichtet vom Landesparteitag

28. November 2017  Meldungen

Ein Klick aufs Bold öffnet den Artikel im *.pdf-Format

Eine für alle: Die 35-Stunden-Woche

27. November 2017  Meldungen

Isa Paape, November 2017 (Die Autorin ist IGM Vertrauensfrau und Betriebsrätin bei der Siemens AG, Standort Erlangen Süd)

Die Arbeitszeitverkürzung gehört wieder zu den Top-Themen gewerkschaftlicher Debatten. Auch in Tarifrunden steht sie wieder ganz oben auf der Forderungsliste. In einigen Bereichen konnten sogar schon Erfolge erzielt werden, in anderen wird noch über passende Arbeitszeitmodelle diskutiert. Allerdings haben sich in den vergangenen Jahrzehnten so viele verschiedene Arbeitszeitmodelle
etabliert, dass selbst in den Reihen der DGB-Gewerkschaften kaum noch ein Überblick möglich scheint. Angesichts dieser Vielfalt ist es notwendig, sich hin und wieder auch die Gemeinsamkeiten bewusst zu machen. Dann wird auch deutlich, dass Arbeitszeitverkürzung eine zutiefst gesellschaftliche Angelegenheit ist, die eine Politisierung herausfordert. Nicht zuletzt deshalb, weil sie ein erprobtes Mittel ist zur Umverteilung von Arbeit – und damit zur Bekämpfung von Massenarbeitslosigkeit und fortschreitender Prekarisierung.

Die Unternehmerverbände haben es da leichter. Für aus ihrer Sicht nicht mehr benötigte Menschen wird Arbeitszeit Nullstunden eingeführt, wie das die Siemens AG gerade mit Standortschließungen und Stellenabbau vorführen möchte, für den Rest der Beschäftigten soll die Arbeitszeit ausgedehnt und „flexibilisiert“ werden. Selbstbewusst stellt die Kapitalseite auch ihre entsprechenden politischen Forderungen auf. Ganzen Beitrag lesen »

Beim Landesparteitag in Stuttgart werden die Delegierten für den Bundesparteitag gewählt. Dabei viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter.

26. November 2017  Meldungen

ver.di-Wirtschaftspolitik: Eine Seite zum „Soli“

24. November 2017  Meldungen

Zusammen mit dem Ortsverband der Linken in Esslingen: Landesweite Advents-Aktion vorbereitet

22. November 2017  Meldungen

Diese Karte (auf der Rückseite klebt ein Schokoladentäfelchen) überreichen wir den Beschäftigten im Einzelhandel: Respekt und gute Löhne!

5.440 Schokoladetäfelchen mussten auf entsprechend viele Advents-Aktionskarten geklebt werden: Am Dienstag trafen sich Mitglieder der AG Betrieb und Gewerkschaft in Esslingen mit Mitgliedern des dortigen Ortsverbands, um die Aktion vorzubereiten. Wir arbeiteten konzentriert von 9:00 Uhr bis 19 Uhr.

Flächendeckend für das Bundesland Baden-Württemberg stellten wir diese Karten her.

Unser Dank gilt den AktivistInnen aus dem Ortsverband Esslingen. Wir bringen die Karten zum Landesparteitag in der Hoffnung mit, dass sie von den Kreisverbänden von dort mitgenommen werden. Diejenigen, die es nicht mitnehmen können, kriegen die Karten in einem Paket per Post zugestellt. Ganzen Beitrag lesen »